160 km/h auf dem Europaring: Polizist stoppt auf dem Heimweg rasendem Krefelder

(Symbolbild)

Ein 23-jähriger Krefelder ist in der Nacht auf Sonntag, 26. April 2026, mit bis zu 160 Stundenkilometern durch Krefeld gerast – und dabei ausgerechnet einem Polizisten aufgefallen, der sich eigentlich auf dem Heimweg befand. Gegen 4:20 Uhr bemerkte der Beamte den auffallend schnell fahrenden Ford Transit auf dem Nauenweg, versetzte sich daraufhin selbst in den Dienst und nahm die Verfolgung auf.

Während der Beamte die Leitstelle alarmierte, legte der Fahrer des Vans weiter drastisch zu: Auf dem Europaring raste er nach ersten Erkenntnissen mit rund 160 Stundenkilometern – bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Zuvor hatte der Wagen Tempo-50-Zonen mit bis zu 130 Stundenkilometern durchquert und dabei eine rote Ampel ignoriert. An der Kreuzung mit der Werner-Voß-Straße stoppten die alarmierten Streifenwagen schließlich sowohl das Fahrzeug als auch den verfolgenden Beamten – beide warteten dort bereits vor einer roten Ampel.

Vor Ort ergaben sich Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum, weshalb der 23-Jährige zur Blutentnahme auf die Wache gebracht wurde. Die Polizei beschlagnahmte neben seinem Führerschein auch den Ford Transit.

Dem jungen Krefelder wird die Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen vorgeworfen – konkret das sogenannte Einzelrennen. Dieser Straftatbestand ist in Paragraf 315d, Absatz 1, Nummer 3 des Strafgesetzbuchs geregelt und greift, wenn ein Fahrer sich mit nicht angepasster Geschwindigkeit sowie grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um die höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.

» Weitere Polizeimeldungen