Am Paderborner Hauptbahnhof hat die Bundespolizei am Sonntag, 12. April, gegen 14 Uhr einen 39-jährigen Mann festgenommen, der im Bereich der Bahnhofsmission einen verdächtigen metallischen Gegenstand mit sich trug. Der Entschärferdienst bestätigte: Es handelte sich um eine funktionsfähige Rohrbombe.
Die Bundespolizisten stuften den unbekannten metallischen Gegenstand als gefährlich ein und brachten den Mann sowie das Objekt zur nahe gelegenen Station der Bundespolizei im Paderborner Hauptbahnhof. Der daraufhin alarmierte Entschärferdienst des Flughafens Dortmund untersuchte die Vorrichtung und stufte sie als zündfähig ein – und stellte sie sicher.
Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte der 39-Jährige die Rohrbombe selbst gebaut. Hinweise darauf, dass er einen Anschlag damit geplant hatte, liegen den Ermittlern bislang nicht vor. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in psychiatrischer Behandlung. Die Paderborner Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen, die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Paderborn fortgeführt werden.