Eine 39-jährige Motorradfahrerin ist am Montagmorgen auf der A28 bei Oldenburg schwer verletzt worden. Die Frau verlor gegen 8:00 Uhr kurz nach dem Auffahren an der Anschlussstelle Oldenburg-Ost die Kontrolle über ihre Kawasaki und stürzte.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr die Frau die Auffahrt Oldenburg-Ost in Richtung Bremen, als sie unmittelbar nach dem Auffahren auf die Autobahn die Mittelschutzplanke touchierte und daraufhin zu Fall kam. Ihr Motorrad schleuderte weiter und kam schließlich im Seitenraum zum Liegen. Die Fahrerin selbst blieb verletzt auf dem Überholfahrstreifen liegen – eine äußerst gefährliche Situation angesichts des fließenden Verkehrs.
Mehrere Ersthelfer reagierten sofort umsichtig und vorbildlich: Sie sicherten die Unfallstelle unverzüglich ab, warnten den nachfolgenden Verkehr und kümmerten sich um die verletzte Frau, bis der Rettungsdienst eintraf. Durch ihr beherztes Eingreifen konnte nach Einschätzung der Polizei sehr wahrscheinlich ein weiterer Unfall verhindert werden. Die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland dankte den Ersthelfern ausdrücklich für ihren Einsatz.
Der Rettungsdienst brachte die schwer verletzte 39-Jährige in ein Krankenhaus, das Motorrad wurde abgeschleppt. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsmaßnahmen musste die A28 in diesem Bereich teilweise gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die dadurch entstandenen Verkehrsbehinderungen lösten sich gegen 9:30 Uhr auf.