Amok-Androhung und Graffiti-Schäden: Zwei 13-Jährige aus Augustdorf ermittelt

(Symbolbild)

Augustdorf – Nach einer Serie von Sachbeschädigungen durch Graffiti sowie einer Amok-Androhung an einer Schule hat die Kriminalpolizei zwei Tatverdächtige ermittelt: Es handelt sich um zwei 13-jährige Jungen aus Augustdorf. Die Taten ereigneten sich in der Nacht vom 7. auf den 8. März 2026.

Die Jugendlichen sollen in jener Nacht an mehreren Orten im Stadtgebiet Graffiti hinterlassen haben: an der Grundschule auf der Insel in der Stadionstraße, an einem Bushaltestellenhäuschen sowie an mehreren Autos in der Haustenbecker Straße. Besonders schwerwiegend waren die großflächigen Graffiti an der Realschule in der Akazienstraße – darunter befand sich auch eine Amok-Androhung. Die Polizei ging zu keinem Zeitpunkt von einer Ernsthaftigkeit dieser Androhung aus, sodass keine Gefahr für die Schülerinnen und Schüler bestand und der Unterricht wie gewohnt stattfand.

Die Schadenshöhe durch die Sachbeschädigungen wird nach ersten Schätzungen auf rund 3.500 Euro beziffert. Die Gemeinde Augustdorf fordert diese Kosten von den Tatverdächtigen beziehungsweise deren Familien ein. Die Staatsanwaltschaft Detmold führt die weiteren Ermittlungen.

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