Widerstand gegen Polizei in Mönchengladbach: Beamter gebissen und verletzt – Tatverdächtiger in U-Haft

(Symbolbild)

Mönchengladbach – Ein 26-jähriger Mann hat am Dienstag, 28. April, bei einem Polizeieinsatz an der Hindenburgstraße einem Beamten gegenüber massiven Widerstand geleistet, ihn geschlagen und gebissen. Der 27-jährige Polizist musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Am Mittwoch ordnete eine Haftrichterin Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen an.

Die Einsatzkräfte trafen den Mann gegen 15 Uhr an der Hindenburgstraße an. Für diesen Ort besteht gegen den 26-Jährigen ein Bereichsbetretungsverbot. Die Beamten nahmen ihn daher in Gewahrsam, woraufhin er massiv Widerstand leistete – er schlug und biss den 27-jährigen Polizisten. Ein Rettungswagen-Team behandelte den verletzten Beamten noch vor Ort und brachte ihn anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Einen freiwilligen Drogenvortest verweigerte der 26-Jährige, weshalb ihm im Polizeigewahrsam auf richterliche Anordnung ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Zudem fanden die Beamten bei dem Mann in Verkaufseinheiten abgepacktes Cannabis. Neben der Anzeige wegen Widerstands schrieben sie daher eine weitere Strafanzeige wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis.

Gegen den Tatverdächtigen hatten Ermittler gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft wegen ähnlicher Delikte bereits einen Haftbefehl beantragt. Am Mittwochnachmittag, 29. April, führten die Ermittler den 26-Jährigen einer Haftrichterin vor, die Untersuchungshaft anordnete.

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