Geschwindigkeitskontrolle in Erfurt: 147 Raser in fünf Stunden – Spitzenreiter mit 109 km/h

(Symbolbild)

Erfurt – Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in der Gothaer Straße in Erfurt hat die Polizei am Dienstag, dem 28. April 2026, innerhalb von etwa fünf Stunden knapp zehn Prozent aller Fahrzeuge als zu schnell erfasst. Von rund 1.300 passierten Fahrzeugen überschritten 147 Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Vier von ihnen müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.

Trauriger Spitzenreiter war der Fahrer eines Mercedes aus dem Zulassungsbereich Erfurt: Er raste mit 109 km/h durch die Messstelle – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Auf ihn kommen nun mindestens 560 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot zu.

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass erst vor wenigen Wochen drei Personen bei einem Verkehrsunfall in der Gothaer Straße schwer verletzt wurden. Die Beamten betonen: Die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit ist keine Empfehlung.

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