Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg bei Erdarbeiten entdeckt – neun Anwohner evakuiert

(Symbolbild)

Viermünden – Bei Erdarbeiten in der Ortslage Viermünden sind Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg ans Tageslicht gekommen. Durch den Kontakt mit Sauerstoff entwickelte eine der gefundenen Phosphorgranaten Rauch. Neun Anwohner mussten ihre Häuser vorübergehend verlassen.

Beim Ausheben der Erde wurden die Phosphorgranaten aus dem Boden gefördert. Sobald das Kampfmittel mit Sauerstoff in Berührung kam, setzte eine chemische Reaktion ein, die zur Rauchentwicklung führte. Der Bereich um den Fundort wurde daraufhin abgesperrt und blieb es, bis der Kampfmittelräumdienst eintraf.

Da sich neun Anwohner im Evakuierungsbereich befanden, mussten sie ihre Wohngebäude verlassen. Eine anschließende Sondierung des betroffenen Bereichs durch den Kampfmittelräumdienst ergab keine weiteren Funde. Die aufgefundene Phosphorgranate wurde abtransportiert und wird nun vernichtet.

» Weitere Polizeimeldungen