Fahndung nach versuchtem Totschlag in München – Polizei veröffentlicht Täterfotos

(Symbolbild)

Die Münchner Polizei fahndet mit Bildern nach einem unbekannten Täter, der am 1. Mai 2026 einen 43-Jährigen mit Stichwaffen lebensgefährlich verletzt hat. Der Angriff ereignete sich an der Kreuzung Bayerstraße/Schillerstraße in der Ludwigsvorstadt.

Gegen 3 Uhr morgens informierten mehrere Anrufer die Polizei über eine verletzte Person an der Kreuzung. Die Beamten fanden einen 43-Jährigen mit griechischer und georgischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München vor, der mehrere Wunden durch spitze Gewalteinwirkung aufwies. Der Mann wurde im Krankenhaus behandelt und schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Verletzungen entstanden bei einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem unbekannten männlichen Täter, der sich nach der Tat vom Tatort entfernte. Das Kommissariat 11 für Tötungsdelikte übernahm die Ermittlungen und konnte Überwachungsbilder auswerten, die zu einem konkreten Tatverdacht führten.

Parallel dazu ereignete sich am selben Freitagabend gegen 19:40 Uhr ein weiteres Gewaltdelikt in Laim. Ein 27-Jähriger mit togoischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München wurde in der Landsberger Straße 291 lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Das Kommissariat 11 ermittelt auch in diesem Fall zum genauen Tatablauf und Hintergrund.

In Milbertshofen explodierte gegen 23:35 Uhr ein Kleintransporter Peugeot in der Bad-Soden-Straße auf Höhe Hausnummer 26. Ein 27-Jähriger mit serbischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Starnberg wurde dabei verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Nach Ermittlungen eines Brandfahnders war ein im Fahrzeug transportierter Gasgrill für die Explosion verantwortlich. Durch umherfliegende Fahrzeugteile wurden zahlreiche geparkte Fahrzeuge und Anwesen beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Am frühen Freitagmorgen um 1:45 Uhr ereignete sich in Riem ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 19-jährige Deutsche aus dem Landkreis Ebersberg kam mit ihrem Renault auf der Hollerithstraße auf Höhe Hausnummer 3 von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Alle vier Insassen im Alter von 16, 17 und 19 Jahren wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Im Englischen Garten nahm die Polizei einen 26-Jährigen mit marokkanischer Staatsangehörigkeit fest, nachdem er eine 21-jährige Münchnerin auf einer Geburtstagsfeier gegen ihren Willen geküsst hatte. Der Mann aus dem Landkreis Cham wurde wegen sexueller Belästigung angezeigt und nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen.

In Pullach wurden drei 14-Jährige festgenommen, nachdem sie die Brückenpfeiler der Großhesseloher Brücke mit Graffiti besprüht hatten. Ein Zeuge hatte die Tat gegen 18 Uhr beobachtet und die Polizei informiert. Bei den Jugendlichen aus den Landkreisen München und Starnberg wurden mehrere Spraydosen sichergestellt. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro.

Bei einem Verkehrsunfall in Oberschleißheim stürzte eine 35-jährige Brasilianerin mit Wohnsitz in München mit ihrem Rennrad, als sie einem verbotswidrig fahrenden Mercedes ausweichen wollte. Der 71-jährige Fahrer aus dem Landkreis Ebersberg war gegen 11:20 Uhr auf der nur für Radfahrer und Fußgänger freigegebenen Effnerstraße unterwegs. Die Radfahrerin musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, ihr Helm verhinderte schwerere Kopfverletzungen.

In Feldkirchen verunglückte ein 20-jähriger Kradfahrer aus dem Landkreis Ebersberg schwer. Er verlor gegen 18:35 Uhr auf der Kapellenstraße die Kontrolle über seine Suzuki, rutschte über hundert Meter über den Asphalt und touchierte einen wartenden BMW. Das Kraftrad erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden, der Gesamtschaden beträgt mehrere tausend Euro.

In Aying brachen Unbekannte in einen Herstellungsbetrieb ein und stahlen Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro. Der Einbruch ereignete sich zwischen Freitagabend und Samstagmorgen 6:30 Uhr in der Münchener Straße. Die Täter durchsuchten Lagerhallen und Büroräume, konnten aber einen Tresor nicht öffnen.

Das Kriminalfachdezernat 4 ermittelt wegen eines verfassungsfeindlichen Symbols, das zwischen dem 26. und 27. April in Schwabing an einem Mehrfamilienhaus angebracht wurde. Ein Unbekannter ritzte ein verbotenes nationalsozialistisches Symbol in ein Türklingelbrett.

Die Polizei bittet in mehreren Fällen um Zeugenhinweise und hat Fahndungsbilder unter https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/unbekannte-straftaeter/102178/index.html veröffentlicht. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München unter 089 2910-0 entgegen.

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