Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine umstrittenen Äußerungen zur gesetzlichen Rente verteidigt, gleichzeitig aber Kommunikationsschwierigkeiten bei dem Thema eingeräumt. Bei der Aufzeichnung der ARD-Sendung Caren Miosga am Sonntag bekräftigte der Kanzler seine Einschätzung, dass die gesetzliche Rente künftig „allenfalls noch die Basisabsicherung“ sein werde.
„Ich bin natürlich selbstkritisch“, sagte Merz zu seiner vieldiskutierten Formulierung. Wenn er „solche Reaktionen“ sehe, stelle er sich die Frage: „Was hättest du da besser sagen können?“. Er werde es dann beim nächsten Mal „besser“ sagen, erklärte der Kanzler, „aber ich sage es nicht anders“.
Gleichzeitig stellte Merz unmissverständlich klar: „Niemand in diesem Land schlägt Kürzungen der Rente vor. Sie wären auch gar nicht zulässig.“ Der Bundeskanzler räumte damit ein, dass er beim Thema Rente Schwierigkeiten habe, mit der Bevölkerung zu kommunizieren.