Polizei stellt 12 Drogenfahrten bei Schwerpunktkontrolle in Oldenburg fest

(Symbolbild)

Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle in Oldenburg haben Polizistinnen und Polizisten am gestrigen Vormittag zahlreiche Verstöße gegen die Fahrtüchtigkeit festgestellt. Schwerpunkt der Aktion in der Messestraße war das Erkennen von Beeinflussungen durch Alkohol und Betäubungsmittel.

Für die Kontrollen leiteten die Beamten den Verkehr von der Donnerschweer Straße – sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts – gezielt auf die Messestraße um. Parallel dazu fanden weitere Kontrollmaßnahmen im Stadtgebiet statt. An der Aktion beteiligten sich speziell geschulte Beamte, die auf das Erkennen von Drogeneinflüssen spezialisiert sind.

Im Verlauf der Kontrolle überprüften die Polizistinnen und Polizisten mehrere hundert Fahrzeuge. In insgesamt 12 Fällen stellten sie eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel fest – darunter Cannabis und Kokain – bei Fahrern von Autos sowie E-Scootern. Zusätzlich kontrollierte die Polizei einen 54-jährigen Mann aus dem Ammerland, der seinen BMW mit einer Alkoholbeeinflussung von 1,20 Promille führte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, zudem stellten die Beamten seinen Führerschein sicher.

Darüber hinaus stellten die Polizistinnen und Polizisten in drei Fällen fest, dass für die kontrollierten Fahrzeuge kein gültiger Versicherungsschutz mehr bestand. Den Betroffenen wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei einer kontrollierten Person wurde ein offener Haftbefehl festgestellt. Nach Begleichung der offenen Forderung konnte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

In zwei weiteren Fällen konnten Autofahrer keinen Führerschein vorweisen. Auch hier leiteten die Beamten entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Die Polizei bewertet die Kontrollen als erfolgreich und kündigt an, auch künftig vergleichbare Schwerpunktkontrollen durchzuführen.

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