Überfall in Dachau: Fünf Syrer wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Ein 52-jähriger Syrer ist am vergangenen Donnerstagmorgen in Dachau Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Fünf syrische Männer im Alter zwischen 25 und 46 Jahren sitzen nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Der Angriff ereignete sich gegen 6 Uhr morgens in der Martin-Huber-Straße, als das Opfer seine Wohnung verließ. Nach Erkenntnissen der Ermittler passten die fünf Täter den Mann gemeinschaftlich ab und attackierten ihn überfallartig mit Tritten, Schlägen und Stichen. Erst als herannahende Zeugen die Angreifer störten, flüchteten diese vom Tatort.

Passanten entdeckten den stark blutenden 52-Jährigen und alarmierten Rettungskräfte und Polizei. Das Opfer wurde mit zahlreichen teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und intensivmedizinisch behandelt. Es befindet sich außer Lebensgefahr.

Der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck gelang es unter Federführung der Staatsanwaltschaft München II noch am Tattag, die fünf unbekannten Tatverdächtigen zu identifizieren. Die Spur führte zu den in Essen lebenden syrischen Männern im Alter von 25, 26, 28, 38 und 46 Jahren. Sie wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Abend des 30. April 2026 in Essen festgenommen und am Folgetag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts München folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft München II und ordnete gegen alle fünf Männer die Untersuchungshaft wegen Verdachts des mittäterschaftlich begangenen versuchten Totschlags an.

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