Falsche Spendensammler erbeuten 5.000 Euro mit manipulierten Kartenlesegeräten

(Symbolbild)

Betrüger haben auf Parkplätzen vor Supermärkten in Bad Honnef, Meckenheim und Swisttal rund 5.000 Euro erbeutet. Die Täter gaben vor, Spenden für soziale Einrichtungen oder persönliche Notlagen zu sammeln und manipulierten dabei die Abbuchungsbeträge an Kartenlesegeräten.

Die noch unbekannten Täter sprachen in den vergangenen Tagen gezielt Passanten an und gaukelten ihnen vor, Spenden zu sammeln. Da sie angeblich kein Bargeld annehmen könnten, baten sie die Geschädigten, einen kleinen Betrag durch Einlesen der Bankkarte mittels Kartenlesegerät zu überweisen. Die gutgläubigen Opfer bestätigten den vermeintlichen Spendenbetrag auf dem Gerät.

Vermutlich änderten die Betrüger jedoch die Spendensumme zum Nachteil der Geschädigten ab, ohne dass dies den Betroffenen auffiel. Erst später bei der Kontrolle der Zahlungsausgänge auf dem Konto fielen die deutlich höheren Abbuchungen auf. In zwei Fällen sollten die Spenden angeblich an eine Taubstummenorganisation gehen.

Die Bonner Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät zur Vorsicht bei fremden Personen, die um Bargeld bitten. Besonders bei Angeboten, Geld vorab auf ein Konto zu überweisen, sollten Bürger misstrauisch sein. Die Beamten empfehlen, Schilderungen von Notlagen zu hinterfragen und sich nicht unter Druck setzen zu lassen, auch wenn die Geschichte glaubwürdig erscheint. Bei aggressivem oder bedrohlichem Verhalten durch Spendensammler sollte die Polizei unter der Notrufnummer 110 informiert werden.

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