Die Bundespolizei hat am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein einen 28-jährigen Albaner festgenommen, der wegen schwerem Wohnungseinbruchsdiebstahls mit Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann war in einem aus Italien kommenden Fernreisebus unterwegs, als die Beamten ihn am frühen Freitagmorgen des 24. April 2026 kontrollierten.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den albanischen Staatsangehörigen seit zwei Jahren eine Fahndungsausschreibung vorlag. Ein Gericht hatte den heute 28-Jährigen bereits im Jahr 2023 rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilt. Nach einer Teilverbüßung seiner Strafe wurde er in sein Heimatland abgeschoben und erhielt gleichzeitig eine mehrjährige Einreisesperre für Deutschland.
Da der Mann trotz des Einreiseverbots erneut nach Deutschland eingereist war, muss er nun die Restfreiheitsstrafe von 676 Tagen absitzen. Die Bundespolizei nahm ihn fest und lieferte ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein. Nach dem Ende seiner Haftstrafe droht dem Albaner die erneute Abschiebung.