Eine 44-jährige Frau ohne festen Wohnsitz hat am Donnerstagmorgen durch das plötzliche Überqueren des Ostwestfalendamms einen schweren Auffahrunfall ausgelöst. Der Unfall ereignete sich gegen 6:40 Uhr und führte zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im Berufsverkehr.
Ein 38-jähriger Bielefelder war mit seinem BMW 3er auf der linken Fahrspur des Ostwestfalendamms in Richtung Quelle unterwegs, als die Frau unvermittelt von dem Grünstreifen an der Jöllenbecker Straße quer über die Fahrbahn in Richtung Mittelschutzplanke lief. Der BMW-Fahrer leitete sofort eine Notbremsung ein.
Ein nachfolgender 18-jähriger Bielefelder in einem Ford Focus konnte trotz der Notbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und fuhr auf den BMW auf. Beide Fahrzeuge waren nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 24.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Erst gegen 7:25 Uhr war die Unfallstelle wieder vollständig geräumt.
Die Unfallverursacherin war zunächst geflüchtet. Ein Zeuge erkannte sie jedoch an der Jöllenbecker Straße und informierte die Polizei über ihre Gehrichtung zur Mindener Straße. Eine Streifenwagenbesatzung konnte die 44-Jährige noch an der Jöllenbecker Straße stoppen und kontrollieren.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau alkoholisiert war. Ein Arzt entnahm ihr auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet.