Die Autobahnpolizei Hildesheim hat bei viertägigen Verkehrskontrollen auf der A7 und A39 mehrere schwerwiegende Verstöße festgestellt. Darunter waren ein betrunkener Lkw-Fahrer und ein Mann ohne Führerschein.
Die schwerste Verfehlung stellten die Polizisten am Montag gegen 6:30 Uhr fest: Ein 59-jähriger Sattelzugfahrer war mit 1,09 Promille auf der A7 zwischen Hildesheim und Hildesheim-Drispenstedt unterwegs. Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet, ihm wurde Blut abgenommen.
Ebenfalls strafrechtlich relevant: Am Dienstag gegen 17:30 Uhr kontrollierte die Polizei einen 23-Jährigen auf der A7 bei der Anschlussstelle Seesen, der keine Fahrerlaubnis besaß. Auch gegen ihn wurde Strafanzeige gestellt.
Insgesamt führten die Beamten die mobilen Kontrollen jeweils tagsüber mit zivilen Funkstreifenwagen durch. Das Kontrollgebiet erstreckte sich auf der A7 vom Autobahnparkplatz Schwalenberg bis zum Autobahndreieck Hannover-Süd und auf der A39 vom Autobahndreieck Salzgitter bis zur Anschlussstelle Westerlinde.
Die weiteren Verstöße: 15 Autofahrer telefonierten während der Fahrt mit dem Handy, sechs Fahrzeuginsassen waren nicht angeschnallt und drei Autos wiesen Mängel bei der Ausrüstung oder am technischen Zustand auf. Ein Verkehrsteilnehmer fuhr im Hildesheimer Stadtgebiet bei Rot über die Ampel.
Die betroffenen Autofahrer erhielten je nach Vergehen eine Mängelmeldung oder ein Bußgeld. Gegen vier Personen wurde eine Sicherheitsleistung festgesetzt, da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben.
Die Autobahnpolizei kündigte an, auch künftig sowohl bei Sonderstreifen als auch im normalen Dienst Verkehrskontrollen durchzuführen.