Baden-Württemberg startet internationales Projekt gegen Organisierte Kriminalität

Symbolbild; LKA BW

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg startet ein neues internationales Projekt zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität. Unter dem Namen „ISF Lumen Expanded“ schließt sich ein Netzwerk aus nationalen und internationalen Partnern zusammen, um gegen herausragende Kriminalitätsphänomene vorzugehen.

Im Fokus des neuen Projekts stehen gruppenbezogene Gewaltkriminalität, Callcenterbetrug, Kfz-Kriminalität und Geldautomatensprengungen. Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit aus dem Vorgängerprojekt ISF Lumen fortgesetzt, das seit Januar 2023 läuft und sich insbesondere auf grenzüberschreitende Eigentumskriminalität konzentrierte.

Das Projekt wird vom EU-Fonds für Innere Sicherheit (ISF) gefördert und steht unter der Gesamtprojektleitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg. Die Kick-Off-Veranstaltung findet am Montag, 18. Mai 2026, um 14:00 Uhr im Hotel am Remspark in Schwäbisch Gmünd statt.

Bei der Veranstaltung sprechen LKA-Präsident Andreas Stenger und Projektleiter Kriminaldirektor Stefan Knapp. Friedo de Vries, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, stellt die Projektziele im Bereich Geldautomatensprengungen vor. Kriminalrat Enrico Lange vom LKA Sachsen präsentiert die Ziele im Teilprojekt Kfz-Kriminalität. Auch das Bundeskriminalamt wird ein Grußwort sprechen.

Medienvertreter können sich bis spätestens 17. März 2026 per E-Mail an pressestelle-lka@polizei.bwl.de anmelden. Die Namen aller Teilnehmenden und das vertretene Medium müssen dabei angegeben werden. Im Anschluss an die Präsentationen stehen die Redner für O-Töne zur Verfügung.

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