Nach einem technischen Defekt in einem Schulbus sind 18 Schüler im Alter zwischen 10 und 15 Jahren mit Beschwerden wie Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen in Krankenhäuser in Höxter und Kassel gebracht worden. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr auf der Fahrt von Hofgeismar-Hümme nach Bad Karlshafen.
Auslöser war nach ersten Erkenntnissen ausgetretene Batteriesäure, die durch einen technischen Defekt unbemerkt aus dem Bus austrat. Die Freisetzung von Dämpfen führte zu dem verdächtigen, unangenehmen Geruch im Innenraum des Fahrzeugs. Ein Großteil der betroffenen Schüler wurde zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus aufgenommen. Inzwischen sind alle Schüler wieder nach Hause entlassen worden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde kein Schüler schwerer verletzt. Die Schüler waren gemeinsam mit ihren Eltern in den Krankenhäusern vorstellig geworden. Eine vorläufige Begutachtung des Fahrzeugs bestätigte den Verdacht des technischen Defekts, das endgültige Fahrzeuggutachten steht jedoch noch aus.
Die Polizeistation Hofgeismar hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an.