Betrüger erbeutet 108.000 Euro mit falscher Haftgeschichte in Hohenaspe

(Symbolbild)

In Hohenaspe ist ein älterer Mann am Mittwoch Opfer eines Betrugs geworden, bei dem ein falscher Amtsgerichtsmitarbeiter 108.000 Euro erbeutete. Der Täter gaukelte dem Geschädigten vor, dessen Tochter sei verhaftet worden und müsse in die Ukraine ins Gefängnis, falls keine Kaution gezahlt werde.

Gegen 16:20 Uhr erhielt der Mann einen Anruf von dem angeblichen Amtsgerichtsmitarbeiter. Der Betrüger behauptete, die Tochter des Geschädigten sei verhaftet worden und müsse in der Ukraine ins Gefängnis, falls keine Kaution von 145.000 Euro bezahlt werden könne.

Nach dem Telefonat kam es zu zwei Geldübergaben an unterschiedlichen Orten. Ein und derselbe Täter erhielt dabei einmal 68.000 Euro sowie 40.000 Euro in bar. Nach beiden Übergaben flüchtete er zu Fuß. Insgesamt entstand ein Vermögensschaden von 108.000 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen Betrugs und gibt folgende Präventionstipps zu Schockanrufen heraus: Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Geld, Wertsachen oder persönliche Verhältnisse. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Beenden Sie das Gespräch und verständigen Sie Angehörige oder die Polizei.

» Weitere Polizeimeldungen