Betrunkener leistet Widerstand gegen Platzverweis am Freiburger Hauptbahnhof

(Symbolbild)

Ein 37-jähriger Deutscher musste in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (15. Mai 2026) von der Bundespolizei in Gewahrsam genommen werden, nachdem er einem Platzverweis am Freiburger Hauptbahnhof nicht nachgekommen war und Widerstand geleistet hatte.

Die Bundespolizistinnen und Bundespolizisten waren auf den Mann aufmerksam geworden, weil er sich in der Bahnhofshalle verbal aggressiv gegenüber anderen Personen verhalten hatte. Als die Beamten seine Identität feststellen wollten, steigerte sich sein Verhalten weiter, weshalb sie ihm einen mehrstündigen Platzverweis aussprachen.

Der 37-Jährige kam jedoch mehrfachen Aufforderungen nicht nach, den Bahnhof zu verlassen. Die Polizei musste die Maßnahme deshalb mit Zwang durchsetzen. Dabei wehrte sich der Mann gegen die Beamten, weshalb er schließlich auf das Bundespolizeirevier gebracht wurde.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nachdem überprüft worden war, ob der Mann orientierungsfähig war, wurde er aus dem Gewahrsam entlassen.

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