Am Bahnhof Friesenheim ist es am 19. April 2026 zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 44-jährigen deutschen und einer 31-jährigen rumänischen Staatsangehörigen gekommen, die zu einem Polizeieinsatz und einer Gleissperrung führte.
Nach Zeugenaussagen soll der Mann die Frau im Verlauf einer Beziehungsstreitigkeit getreten und geschlagen haben. Bei der Auseinandersetzung flog ein Gegenstand der 31-Jährigen in den Gleisbereich. Nachdem der 44-Jährige den Ort verlassen hatte, betrat die Frau die Gleise, um den Gegenstand herauszuholen.
Die Bundespolizei veranlasste daraufhin eine Gleissperrung, die insgesamt etwa 20 Minuten andauerte. Die Frau erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen und wurde vor Ort durch einen Rettungswagen medizinisch erstversorgt. Die Landespolizei konnte den 44-Jährigen später an seiner Wohnanschrift antreffen.
Gegen den Mann wurden Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen. Die Bundespolizei nutzte den Vorfall für einen eindringlichen Sicherheitshinweis: Züge fahren mit Geschwindigkeiten von über 160 Stundenkilometern, können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg. Wer sich unbefugt im Gleisbereich aufhält, begibt sich in Lebensgefahr – immer wieder sterben Menschen durch Unachtsamkeit.