Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst haben in Dortmund einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Jugendkriminalität durchgeführt. Die Beamten reagierten damit auf Beschwerden von Anwohnern und eigene Erkenntnisse zu möglichen Brennpunkten.
Der Einsatz verlief ruhig: Wegen des nass-kalten Wetters und der deutlich sichtbaren Präsenz uniformierter und ziviler Mitarbeiter kam es in dieser Nacht zu keinen nennenswerten Störungen oder Straftaten durch Jugendliche.
Bei einer Kontrolle fiel ein 16-Jähriger auf, gegen den die Polizei bereits ein Messertrageverbot ausgesprochen hatte. Bei der spontanen Durchsuchung fanden die Beamten jedoch weder Messer noch andere gefährliche Gegenstände.
Der Kommunale Ordnungsdienst kontrollierte besonders die Einhaltung der Jugendschutzvorschriften und überprüfte Kioske. Dabei wurden zwei Verstöße geahndet. In drei Fällen stellten die Mitarbeiter Tabakartikel sicher.
Nach der neuen Präsenzstrategie der Polizei Dortmund werden solche Schwerpunkteinsätze im Nordosten Dortmunds und auch in Lünen weiterhin in unregelmäßigen Abständen durchgeführt. Beide Städte gehören zur Zuständigkeit der Polizeiinspektion 3. Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei analysieren stetig die Situation und Beschwerden der Anwohner, um auf neue Entwicklungen angemessen reagieren zu können.