Dreifach gesuchter Georgier am Bahnhof Baden-Baden festgenommen – 149 Tage Haft

(Symbolbild)

Ein 57-jähriger georgischer Staatsangehöriger ist am 18. April 2026 bei einer Kontrolle am Bahnhof Baden-Baden von der Bundespolizei festgenommen worden. Der Mann war mit gleich drei Haftbefehlen gesucht und muss nun eine Gesamtstrafe von 149 Tagen verbüßen.

Der Georgier hatte den Beamten zunächst einen georgischen Reisepass vorgelegt. Da der letzte Einreisestempel jedoch aus dem September 2025 stammte, entstand der Verdacht eines unerlaubten Aufenthalts. Bei der weiteren Kontrolle entdeckten die Polizisten eine georgische Identitätskarte mit abweichenden Personalien.

Auf diese falschen Personalien waren insgesamt drei Haftbefehle wegen Diebstahls und besonders schweren Diebstahls ausgestellt. Zudem stellte sich heraus, dass gegen den 57-Jährigen ein Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht.

Bei der Durchsuchung seiner Person fanden die Beamten außerdem eine kleine Ampulle mit weißem Pulver. Es besteht der Verdacht, dass es sich dabei um Betäubungsmittel handelte. Das mutmaßliche Rauschgift wurde sichergestellt.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Georgier in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er nun seine Haftstrafe von 149 Tagen verbüßt. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, unerlaubter Einreise entgegen eines Einreise- und Aufenthaltsverbots sowie unerlaubten Aufenthalts ein.

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