In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in der Innenstadt von Gera vier Polizistinnen und Polizisten bei tätlichen Angriffen leicht verletzt. Die Beamten blieben aber weiter dienstfähig.
Zunächst war den Polizisten eine kleinere Personengruppe aufgefallen, die sich offenbar in einem verbalen Streit befand. Bei der Kontrolle vor Ort verschärfte sich die Situation, weil eine Person sich weigerte, ihre Identität preiszugeben. Schnell kamen weitere Personen hinzu, störten die Polizeiarbeit und bedrängten die Beamten.
Die Lage eskalierte, als einzelne Personen aus der Gruppe begannen, die Polizistinnen und Polizisten wegzustoßen und zu schlagen. Weitere Streifenwagenbesatzungen wurden zur Unterstützung gerufen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein und nahmen mehrere Personen in Gewahrsam.
Die vier männlichen Haupttäter im Alter zwischen 25 und 30 Jahren syrischer und libyscher Herkunft konnten festgenommen werden. Zwei Personen kamen in Gewahrsam nach Gera, eine wurde nach Altenburg und eine nach Greiz gebracht. Nach weiteren Maßnahmen und Prüfung durch den zuständigen Bereitschaftsrichter wurden alle Beteiligten am Samstagmorgen aus dem Gewahrsam entlassen.