Gelsenkirchen-Buer – Eine 31-jährige Gladbeckerin hat in der Nacht zu Freitag, 1. Mai 2026, zunächst auf der Hagenstraße ein geparktes Auto gerammt und ist dann geflüchtet. Als Polizisten die alkoholisierte Frau kurz darauf auf einem Parkplatz in ihrem Fahrzeug stellten, trat sie nach den Beamten, beleidigte sie und filmte die Situation heimlich mit ihrem Mobiltelefon.
Der Unfall ereignete sich um 4:03 Uhr. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete, wie die Frau mit ihrem Pkw ein geparktes Fahrzeug beschädigte und sich dann vom Unfallort entfernte, und alarmierte über den Notruf die Polizei. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen trafen Beamte die Frau schließlich auf einem Parkplatz sitzend in ihrem Fahrzeug an.
Die 31-Jährige stand unter Alkoholeinfluss und reagierte umgehend aggressiv. Sie verweigerte alle polizeilichen Maßnahmen und zeichnete das Gespräch heimlich mit ihrem Mobiltelefon auf. Da sie sich vehement weigerte, aus dem Fahrzeug zu steigen und die Beamten zur Polizeiwache zu begleiten, musste dies schließlich mit Gewalt durchgesetzt werden. Dabei sperrte sie sich erheblich und trat nach den Polizisten. Diese blieben unverletzt. Während des gesamten Transports zur Wache und auch dort musste die Frau weiter fixiert werden. Dabei beleidigte sie die Beamten fortlaufend.
Auf der Polizeiwache wurden der 31-Jährigen zwei Blutproben entnommen. Ihren Führerschein, den Fahrzeugschlüssel sowie ihr Mobiltelefon stellten die Beamten sicher. Anschließend wurde sie entlassen. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes.