Heilbronn: Auto fährt in Gleisbett und brennt völlig aus – Beifahrerin verletzt

(Symbolbild)

Ein betrunkener Autofahrer ist in Heilbronn mit seinem Fiat von der Straße abgekommen, in ein Gleisbett gefahren und dort völlig ausgebrannt. Der 25-jährige Fahrer aus dem Kreis Ludwigsburg war in der Nacht auf Dienstag gegen 1.10 Uhr mit seiner 24-jährigen Beifahrerin auf der Weinsberger Straße in östlicher Richtung unterwegs.

Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer verlor der Mann im Einmündungsbereich zur Villmatstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er überfuhr einen Begrenzungsstein, fuhr über den quer verlaufenden Gehweg auf das dortige Gleisbett und geriet dort in Brand.

Glücklicherweise konnten sich beide Insassen aus dem brennenden Auto befreien und in Sicherheit bringen. Die 24-jährige Beifahrerin wurde mittelschwer verletzt und von einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Bereits um 1.30 Uhr hatte die Feuerwehr das in Vollbrand stehende Fahrzeug gelöscht.

Neben der Polizei waren Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr, Bundespolizei Stuttgart und das Notfallmanagement der Deutschen Bahn im Einsatz. Am Fiat entstand ein Totalschaden in Höhe von 4.000 Euro. Das Notfallmanagement der Deutschen Bahn konnte noch keine Schadenshöhe beziffern. Ein Gutachter der DB wurde zur Begutachtung der Bahngleisanlage verständigt.

Das Polizeirevier Heilbronn hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Der Gleisbereich war für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges gesperrt. Ende der Sperrung war bis 3.15 Uhr noch nicht bekannt.

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