Homophobe Beleidigung und Schläge im Bus – Staatsschutz ermittelt

(Symbolbild)

Nach einer homophoben Beleidigung und körperlichen Attacke in einem BVG-Bus ermittelt der Staatsschutz. Ein 23-Jähriger hatte in der vergangenen Nacht einen 35-jährigen Fahrgast zunächst homophob beschimpft und ihm dann mit der Faust gegen die Schläfe geschlagen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 1 Uhr in einem Bus der Linie N60 an der Haltestelle Rethelstraße in der Straße Am Treptower Park in Plänterwald. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten die beiden Männer zunächst in einen verbalen Streit. Dabei beschimpfte der 23-Jährige den 35-Jährigen, der angab, homosexuell zu sein, homophob.

Als sich der Ältere verbal verteidigte, schlug ihm der Jüngere mit der Faust gegen die Schläfe. Der 35-Jährige wehrte sich daraufhin körperlich und rief die Polizei. Der Angegriffene erlitt eine Kopfplatzwunde, lehnte jedoch ebenso wie der 23-Jährige eine ärztliche Behandlung ab.

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung mit möglichem homophoben Hintergrund übernommen.

» Weitere Polizeimeldungen