Für den Japantag 2026 in Düsseldorf hat die Polizei umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und Verkehrsbeeinträchtigungen angekündigt. Am Samstag gelten strenge Waffenverbote, und wichtige Brücken werden gesperrt.
Nach dem Waffengesetz ist das Mitführen von Waffen und Messern bei der Veranstaltung generell verboten. Unter diese Regelung fallen auch bestimmte Deko-, Kostüm- und Anscheinswaffen. Die Polizei kann deshalb stichprobenartige und anlasslose Kontrollen durchführen. Diese beschränken sich nicht nur auf die Altstadt und Rheinuferpromenade, sondern umfassen auch andere Veranstaltungsflächen im Stadtgebiet wie den Nordpark, die Rheinwiesen und sonstige Grünflächen.
Zusätzlich gilt die bereits seit mehreren Jahren bestehende Waffen- und Messerverbotszone in der und um die Altstadt. Das durch entsprechende Schilder klar erkennbare Areal ist an Wochenenden und vor Feiertagen von 18:00 bis 08:00 Uhr für das Mitführen von Waffen und Messern gesperrt.
Die Polizei wird am Samstag im Bereich der Flinger Straße eine mobile Videobeobachtung einsetzen. Außerdem wird zeitweise eine Drohne unterstützende Übersichtsbilder aus der Luft liefern.
Für den Innenstadtbereich wurden der Polizei mehrere Versammlungen angezeigt, teilweise in Form von Aufzügen. Dadurch kann es unabhängig von den Besucherströmen des Japantages zu weiteren verkehrlichen Beeinträchtigungen kommen. Die Polizei empfiehlt generell, die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs zu nutzen.
Vor Beginn des großen Feuerwerks ab etwa 20:00 Uhr werden die Oberkasseler Brücke in beide Fahrtrichtungen und die Rheinkniebrücke stadtauswärts gesperrt.