Krypto-Betrug: 74-Jährige um 90.000 Euro betrogen – Täter schlossen Kredite in ihrem Namen ab

(Symbolbild)

Eine 74-jährige Frau aus dem Bereich Sömmerda ist Opfer eines perfiden Krypto-Betrugs geworden. Unbekannte Täter brachten sie dazu, in vermeintliche Kryptowährungen zu investieren und erbeuteten so rund 90.000 Euro. Die Polizei warnt vor solchen Maschen.

Die Betrüger kontaktierten die Seniorin am 22. Mai telefonisch und boten ihr an, in Kryptowährungen zu investieren. Um das angebliche Investment abzuwickeln, forderten sie die 74-Jährige auf, eine App sowohl auf ihrem Computer als auch auf ihrem Mobiltelefon zu installieren.

Durch diese App erlangten die Täter Zugriff auf die Kontodaten der Frau. In ihrem Namen schlossen sie anschließend mehrere Kredite ab und verursachten so einen Schaden von etwa 90.000 Euro. Die Geschädigte erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion Sömmerda.

Die Thüringer Polizei warnt eindringlich vor der Preisgabe persönlicher Daten in Telefongesprächen. Besonders bei unaufgeforderten Anrufen, in denen lukrative Investmentmöglichkeiten angepriesen werden, ist höchste Vorsicht geboten.

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