Messerraub an Düsseldorfer Tankstelle: Polizei setzt Elektroschocker ein und stellt Tatverdächtigen

(Symbolbild)

Mit einem Küchenmesser hat ein 37-jähriger Marokkaner am Sonntagmittag, 26. April 2026, gegen 12:30 Uhr eine Tankstelle an der Sankt-Franziskus-Straße im Düsseldorfer Stadtteil Mörsenbroich überfallen. Er erbeutete mehrere hundert Euro Bargeld – wurde jedoch kurze Zeit später von der Polizei gestellt.

Der Mann betrat die Tankstelle und forderte den Angestellten auf, ihm das Geld aus der Kasse zu übergeben. Dabei hielt er dem Mitarbeiter ein Küchenmesser entgegen. Der Angestellte händigte ihm daraufhin einen Bargeldbetrag in mittlerer dreistelliger Höhe aus, woraufhin der 37-Jährige mit der Beute flüchtete.

Die sofort eingeleitete Fahndung im Tatortbereich führte bereits wenige Minuten später zum Erfolg: Beamte entdeckten den Flüchtigen auf der Bochumer Straße – mit noch gezogenem Messer. Als er sich mit der Waffe in der Hand auf die Polizisten zubewegte, drohte einer der Beamten den Einsatz eines DEIG (Distanz-Elektroimpulsgeräts, umgangssprachlich Taser) an und setzte das Gerät schließlich auch ein. Danach konnten die Einsatzkräfte den Mann entwaffnen und festnehmen.

Da der 37-Jährige augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand, wurden ihm zwei Blutproben entnommen. Noch am selben Tag sollte er einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

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