Mülheim an der Ruhr: Polizeihund entläuft und beißt 9-jähriges Kind ins Gesäß

(Symbolbild)

In Mülheim an der Ruhr hat ein Polizeihund am Freitagabend, dem 24. April, ein neunjähriges Kind gebissen und verletzt. Das Tier entwich vom Grundstück seines Diensthundeführers im Stadtteil Heißen und griff den Jungen auf dem Nachbargrundstück an.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Hund zunächst in seiner Hundebox und anschließend im Garten des Diensthundeführers, ehe er auf die Wiese des Nachbargrundstücks gelangte. Dort spielten mehrere Kinder mit einem Ball. Der Hund lief offenbar direkt auf den Neunjährigen zu, woraufhin der Junge erschrak und weglief. Das Tier biss ihm daraufhin ins Gesäß. Die Frau des Diensthundeführers sicherte den Hund anschließend und beendete damit den Vorfall.

Das verletzte Kind wurde ins Krankenhaus gebracht, wo Ärzte die Bisswunde nähten. Vorsorglich blieb der Junge stationär im Krankenhaus. Gegen den Diensthundeführer und seine Frau ermitteln die Behörden nun wegen fahrlässiger Körperverletzung. Um die Neutralität der Ermittlungen zu gewährleisten, hat die Polizei Bochum den Fall übernommen – und nicht die örtlich zuständige Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr.

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