Osthessen: Polizei startet Aktionswoche zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer

Übersicht

Das Polizeipräsidium Osthessen führt vom 18. bis 24. Mai 2026 eine groß angelegte Kontrollkampagne zum Schutz besonders gefährdeter Verkehrsteilnehmer durch. Die Aktionswoche richtet sich an alle drei osthessischen Landkreise des Präsidiumsbereichs.

Im Fokus der Kontrollen stehen Orte, an denen gefährdete Verkehrsteilnehmer besonders häufig anzutreffen sind: Schulen, Kindergärten und Senioreneinrichtungen ebenso wie stark frequentierte Kreuzungen und Ampelanlagen. Die Polizei will damit Kinder auf dem Schulweg, Senioren an Kreuzungen und Radfahrer im dichten Stadtverkehr besser schützen.

Die Kontrollen richten sich gegen ein breites Spektrum von Verstößen: Geschwindigkeitsübertretungen, Rotlichtverstöße, das Missachten von Vorfahrtsregeln sowie unzureichende Abstände stehen ebenso im Visier wie das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten. Darüber hinaus werden die Nutzung des Mobiltelefons am Steuer, unerlaubtes Parken auf Geh- und Radwegen sowie Gurtverstöße konsequent geahndet.

Ein besonderes Augenmerk gilt zusätzlich der korrekten Nutzung der Fahrbahn durch Fußgänger, Radfahrer und Nutzer von E-Scootern.

Neben der konsequenten Ahndung von Verstößen setzen die Beamtinnen und Beamten bewusst auf das direkte Gespräch mit den Verkehrsteilnehmern. Aufklärung und Prävention sind ausdrücklich fester Bestandteil sämtlicher Maßnahmen. Das übergeordnete Ziel der Kampagne lautet: Weniger Unfälle, mehr Sicherheit – für alle, die unsere Straßen nutzen.

Die Polizei begründet die Aktion damit, dass Fußgänger, Rad- und Kleinstfahrzeugnutzer ohne schützende Karosserie das volle Unfallrisiko tragen. Die Folgen von Unfällen seien für diese Verkehrsteilnehmer häufig schwerwiegend und mitunter lebensverändernd.

» Weitere Polizeimeldungen