Bei Geschwindigkeitskontrollen an drei Messstellen im Märkischen Kreis hat die Polizei am 14. April 2026 insgesamt 2.113 Fahrzeuge erfasst. Dabei wurden 81 Verstöße im Verwarngeldbereich und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen registriert. Fahrverbote mussten nicht verhängt werden.
Die umfangreichste Kontrolle fand in Lüdenscheid-Brunscheid auf der Brunscheider Straße (L655) zwischen 7:45 und 12:30 Uhr statt. Dort maßen die Beamten mit einem ESO-Gerät 1.261 Fahrzeuge. Acht Verstöße lagen im Verwarngeldbereich, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde ausgestellt. Der höchste Messwert lag bei 92 km/h statt der erlaubten 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft. Das betroffene Fahrzeug war ein PKW mit MK-Kennzeichen.
In Hemer-Bredenbruch kontrollierten die Beamten zwischen 14:50 und 17:55 Uhr auf der Frönsberger Straße mit einem Radargerät. Von 202 gemessenen Fahrzeugen erhielten 38 ein Verwarnungsgeld und vier eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Hier erreichte ein PKW mit BI-Kennzeichen den Spitzenwert von 61 km/h bei erlaubten 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft.
Die dritte Messstelle befand sich in Balve-Volkringhausen auf der Mendener Straße. Zwischen 11:50 und 14:25 Uhr erfasste das Radargerät 650 Fahrzeuge. 35 Verstöße wurden mit einem Verwarnungsgeld geahndet, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige ausgestellt. Ein PKW mit D-Kennzeichen war mit 75 km/h statt der erlaubten 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft der schnellste Verkehrsteilnehmer.
Die Kontrollen in Lüdenscheid-Brunscheid und Balve-Volkringhausen erfolgten im Rahmen des „Netzwerk Geschwindigkeit“. Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis warnt eindringlich: Zu hohe Geschwindigkeiten gehören zu den Hauptursachen für schwere und schwerste Verkehrsunfälle. Straßen seien keine Rennstrecken.