Polizisten der Autobahnpolizei haben am Mittwoch, 22. April 2026, einem Lkw-Fahrer nach einem internistischen Notfall auf der A2 das Leben gerettet. Der 63-jährige Magdeburger war in Schlangenlinien gefahren, bevor er einen medizinischen Notfall erlitt und reanimiert werden musste.
Gegen 21:30 Uhr bemerkte ein 35-jähriger Fahrer aus Apelern auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund auf Höhe der Abfahrt Rehren einen Lkw, der in Schlangenlinien fuhr. Anstatt wie geplant abzufahren, schaltete der Mann das Warnblinklicht seines VW T6 ein und fuhr auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen und womöglich weitere Unfälle zu verhindern.
Währenddessen verständigte der 35-Jährige die Polizei und gab den Beamten den Standort der Fahrzeuge durch. Während der Fahrt touchierte der Lkw die linke Leitplanke und es kam zu mehreren Beinaheunfällen. Zwischen den Anschlussstellen Veltheim und Porta fuhr der Lkw-Fahrer mit seinem Gliederzug langsam auf einen Rastplatz.
Dort streifte er einen weiteren Lkw, bevor er zum Stehen kam. Die alarmierten Autobahnpolizisten trafen kurze Zeit später auf dem Rastplatz ein und halfen dem Fahrer aus der Fahrerkabine, da er offensichtlich medizinischer Hilfe bedurfte.
Als die Polizisten kurz darauf keine Vitalfunktionen feststellen konnten, begannen sie mit den Reanimationsmaßnahmen. Nach kurzer Zeit setzte die Atmung des Fahrers wieder ein, sodass eine Weiterbehandlung durch die eintreffenden Rettungskräfte möglich war. Der Fahrer wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.