Schwarzfahrer greift Bundespolizisten an und kommt in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Ein 55-jähriger Schwarzfahrer ist nach gewalttätigen Übergriffen auf Bundespolizisten in Offenburg in Untersuchungshaft gekommen. Der tschechische Staatsangehörige hatte am 12. April ohne gültigen Fahrschein in einem Fernverkehrszug die Beamten attackiert und sogar versucht, an die Dienstwaffe eines Polizisten zu gelangen.

Der Vorfall begann, als der Mann ohne Fahrschein in dem Fernzug unterwegs war und sich im Bahnhof Offenburg weigerte, sich auszuweisen. Er spuckte den Zugbegleiter an und wollte den Zug nicht verlassen, woraufhin die Bundespolizei alarmiert wurde. Auch gegenüber den eintreffenden Beamten zeigte sich der 55-Jährige aggressiv, sodass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Unter fortlaufenden Beleidigungen der Polizisten wurde er zur Dienststelle gebracht.

Auf der Wache eskalierte die Situation weiter. Nachdem die Handfesseln zunächst abgenommen worden waren, griff der bereits polizeibekannte Mann einen Beamten an und versuchte, dessen Dienstwaffe zu erlangen. Die Polizisten konnten dies verhindern und legten dem Angreifer erneut Handfesseln an.

Die Staatsanwaltschaft Offenburg stellte Haftantrag gegen den 55-Jährigen wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen. Der zuständige Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Offenburg ordnete Untersuchungshaft an, da Fluchtgefahr besteht. Der tschechische Staatsangehörige verfügt über keinen festen Wohnsitz in Deutschland und wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.