Schwerer Motorradunfall bei Attenweiler: Hubschrauber-Transport nach Vorfahrtsverletzung

(Symbolbild)

Ein 32-jähriger Motorradfahrer wurde am Donnerstagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung B312/L266 bei Attenweiler lebensgefährlich verletzt. Ein Mercedes Vito hatte ihm die Vorfahrt genommen, wodurch der Suzuki-Fahrer stürzte und mit dem Kleintransporter kollidierte.

Der Unfall ereignete sich gegen 6.45 Uhr. Der 32-Jährige war mit seiner Suzuki auf der B312 von Riedlingen in Richtung Biberach unterwegs, als ein 58-jähriger Mercedes Vito-Fahrer von der L266 kommend die Kreuzung überquerte. Der Mercedes-Fahrer wollte geradeaus auf der L280 in Richtung Stafflangen weiterfahren, achtete jedoch nicht auf den vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer.

Der Biker leitete einen Bremsvorgang ein und kam zu Fall. Er rutschte samt Maschine über die Straße und konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. In Schräglage prallte er in die rechte Fahrzeugseite des Mercedes und blieb mit schweren Verletzungen liegen. Ein Rettungshubschrauber flog den Schwerverletzten in eine Klinik. Auch der 58-jährige Verursacher zog sich leichte Verletzungen zu und kam vorsorglich ins Krankenhaus.

Der Verkehrsdienst Laupheim übernahm die Unfallaufnahme. Die Ermittler schätzen den Schaden am schrottreichen Motorrad auf rund 10.000 Euro, den am nicht mehr fahrbereiten Mercedes Vito auf etwa 20.000 Euro. Abschleppdienste bargen beide Fahrzeuge.

Für die Unfallaufnahme und Bergung musste die B312 in Richtung Biberach gesperrt werden. Die Feuerwehr Attenweiler richtete eine örtliche Umleitung ab Schammach ein und war mit drei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften vor Ort. Kurz nach 8.15 Uhr war die Strecke wieder frei.