Schwerer Motorradunfall und Auffahrcrash mit 60.000 Euro Schaden in der Region

(Symbolbild)

Bei mehreren Verkehrsunfällen in der Region sind am Donnerstag mehrere Personen verletzt worden. In Rangendingen erlitt ein 20-jähriger Motorradfahrer schwere Verletzungen, als er mit seiner Suzuki GSX600F von der Fahrbahn abkam.

Der Fahranfänger war gegen 20.30 Uhr auf der L391 zwischen Rangendingen und Hirrlingen in Richtung Hirrlingen unterwegs. In einer leicht ansteigenden Linkskurve kam er aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanken. Anschließend kippte er mit seinem Motorrad nach links und schlitterte über beide Fahrstreifen, bis beide nach rund 40 Metern in einer Feldwegszufahrt zum Liegen kamen. Der 20-Jährige trug außer seinem Helm keinerlei Schutzkleidung. Nach notärztlicher Erstversorgung brachte ihn der Rettungsdienst ins Krankenhaus. Am Motorrad entstand Sachschaden von rund 5.000 Euro, an den Leitplanken etwa 500 Euro.

Bei Gomadingen ereignete sich kurz vor 17.30 Uhr ein schwerer Auffahrunfall. Ein 58 Jahre alter Mann fuhr mit einem Mercedes Sprinter auf der Aufschleifung der L 249 auf die L 230 in Richtung Münsingen. An der Einmündung zur L 230 fuhr er heftig auf den verkehrsbedingt haltenden VW Tiguan einer 50-Jährigen auf. Die Frau zog sich leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung und Behandlung in eine Klinik gebracht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 60.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Neben Rettungsdienst und Polizei war auch die Feuerwehr im Einsatz.

Auf der B 313 zwischen Wendlingen und Plochingen krachte gegen 15.15 Uhr ein 21-jähriger Ford Fiesta-Fahrer ins Heck eines Seat Ibiza. Der junge Mann war auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Plochingen unterwegs und bemerkte auf Höhe von Wernau zu spät, dass eine 38-Jährige ihren Seat im stockenden Verkehr abbremste. Die 38-Jährige und ihre 41 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Der Sachschaden wird auf etwa 28.000 Euro geschätzt, beide Autos mussten abgeschleppt werden.

In Esslingen stürzte gegen 16.30 Uhr ein 89-jähriger Radfahrer alleinbeteiligt auf der Kelterstraße und zog sich ersten Erkenntnissen zufolge schwere Verletzungen zu. Der Senior wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. In Tübingen kollidierte gegen zwölf Uhr ein 32-jähriger Rennradfahrer beim Überholen eines anderen Radfahrers auf der Wilhelmstraße mit einem Lkw. Er verletzte sich leicht und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

In Lichtenstein entwendeten Unbekannte zwischen Mittwoch 22 Uhr und Donnerstag 18 Uhr zehn Kupfer-Fallrohre vom Gebäude des örtlichen Schützenvereins in der Zellertalstraße. Der Wert wird auf etwa 800 Euro geschätzt. In Bempflingen brach ein Täter zwischen Mittwoch 20 Uhr und Donnerstag 18.30 Uhr eine Gartenhütte nahe der Sportanlagen in der Großbettlinger Straße auf und stahl mehrere Mäher im Wert von über tausend Euro. Ein Einbruchsversuch in eine weitere Hütte scheiterte.

In Wernau brannte am Donnerstagnachmittag gegen 17.30 Uhr eine Gartenhütte in der Verlängerung der Gottlieb-Wolfer-Straße vollständig ab. Ein Zeuge bemerkte Rauch und Flammen und alarmierte die Feuerwehr. Aufgrund der Nähe zu den Bahngleisen kam es zu Beeinträchtigungen an den Signalanlagen. Die Bahntrasse Plochingen-Wendlingen musste vorübergehend gesperrt werden, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro.

In Kirchheim/Teck ertappte eine Polizeistreife gegen 23.20 Uhr einen 18-Jährigen beim Sprayen einer Wand im Zwischengang zwischen Alleenstraße und Turmstraße. Der Heranwachsende hatte noch frische Farbe an den Händen, seine benutzte Spraydose wurde gefunden. Der Sachschaden wird auf zirka 500 Euro geschätzt.

Bei einer Großkontrolle in Balingen überprüften Spezialisten der Verkehrspolizei zusammen mit einem Fortbildungslehrgang der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg von zehn bis 15 Uhr gezielt den Güterverkehr. Auf dem Parkplatz einer Sporthalle an der B 27 kontrollierten sie mehrere Dutzend Fahrzeuge und deren Anhänger. In 20 Fällen mussten sie mangelhafte Ladungssicherung beanstanden. Einigen Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten stellten diverse technische Mängel, Verstöße gegen Sozialvorschriften wie Lenkzeitüberschreitungen und nicht angelegte Sicherheitsgurte fest. Ein Kleintransporter mit erheblichen Mängeln musste in eine Werkstatt eskortiert werden, Fahrzeug- und Frachtpapiere sowie Kennzeichen wurden einbehalten.

» Weitere Polizeimeldungen