Nach den Polizeischüssen auf einen bewaffneten Mann in Walldorf am 12. Mai haben Staatsanwaltschaft Heidelberg und Landeskriminalamt Baden-Württemberg die Bodycam-Aufnahmen der Beamten ausgewertet. Die Videoaufzeichnungen zeigen den Verlauf der Ereignisse vor der Schussabgabe.
Aus den Aufnahmen geht hervor, dass die Polizisten über einen längeren Zeitraum vergeblich versucht hatten, den Mann zu überzeugen, das Messer wegzulegen. Auch Pfefferspray und Warnschüsse zeigten keine Wirkung bei dem Bewaffneten.
Schließlich bewegte sich der Mann mit dem Messer in schnellen Schritten bedrohlich auf die Beamten zu. Daraufhin schossen drei Polizisten auf ihn. Der angeschossene Mann befindet sich weiterhin im Krankenhaus, sein Zustand ist nach Angaben der Ermittler stabil.
Die Ermittlungen dauern an, insbesondere die kriminaltechnischen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt arbeiten weiter an der Aufklärung des Vorfalls.