Im Landkreis Waldshut und Landkreis Lörrach hat die Polizei in der Nacht auf Sonntag, 26. April 2026, eine spektakuläre Verfolgungsjagd erlebt: Ab 4.50 Uhr jagten insgesamt 15 Streifenwagen zwei flüchtende Autos durch die Region – am Ende nahmen die Beamten sechs Männer vorläufig fest.
Ausgangspunkt war Albbruck, wo Beamte der Bundespolizei zwei verdächtige Fahrzeuge kontrollieren wollten. Die Fahrer entzogen sich der Kontrolle jedoch mit hoher Geschwindigkeit und rasten in Richtung Bad Säckingen davon. Das Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Freiburg übernahm daraufhin die Koordinierung der Fahndung. Neben den 15 Streifenwagen – darunter zwei Fahrzeuge der Bundespolizei – wurde auch ein Polizeihubschrauber angefordert.
Das Ende der Flucht für eines der beiden Autos kam im Turbinenkreisel in Rheinfelden: Dort verunfallte das Fahrzeug. Die drei Insassen flohen zunächst zu Fuß, wurden im Verlauf der weiteren Fahndung aber gestellt und vorläufig festgenommen.
Das zweite gesuchte Fahrzeug war von Bad Säckingen kommend in Richtung Rheinfelden unterwegs, als die Polizei auf der Bundesstraße 34, in Höhe der Kraftwerkstraße, eine Straßensperre einrichtete. Noch vor dieser Sperre konnten die Beamten das Auto anhalten und weitere drei Männer vorläufig festnehmen.
Die Ermittler prüfen nun einen möglichen Zusammenhang mit Einbrüchen in der benachbarten Schweiz. Die grenzüberschreitenden Ermittlungen laufen.