Bei einer Großkontrolle am Dienstag hat die Polizei im Riedweg bei Blaubeuren 15 Fahrzeugführende gestoppt, die nicht mehr weiterfahren durften. Zwölf von ihnen standen unter Verdacht der Drogenbeeinflussung, drei weitere besaßen keine gültige Fahrerlaubnis.
Die Beamten des Polizeipräsidiums Ulm kontrollierten zwischen 13 Uhr und 19 Uhr rund 80 Fahrzeuge und 100 Personen. Ihr Hauptaugenmerk richteten sie dabei auf Fahrer, die sich mutmaßlich unter Drogeneinfluss ans Steuer gesetzt hatten. Ein Arzt war direkt vor Ort, um die angeordneten Blutentnahmen durchzuführen.
Insgesamt entnahm der Mediziner bei zwölf Fahrzeugführenden Blutproben direkt an der Kontrollstelle. Bei diesen Personen bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss berauschender Mittel standen.
Die Polizei führt solche Schwerpunktkontrollen regelmäßig durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße frühzeitig zu erkennen. Die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss stelle ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer dar, betont das Polizeipräsidium. Die Ergebnisse der Kontrolle zeigten, dass weiterhin zahlreiche Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss berauschender Mittel fahren.
Das Polizeipräsidium Ulm kündigte an, auch künftig verstärkt solche Kontrollen durchzuführen. Ziel sei es, die Zahl der Drogenunfälle zu senken und die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.