Das Biowetter (menschliche Reaktion auf das Wetter) in Bremen zeigt am 23. Mai einen deutlichen Tagesverlauf. Während der Vormittag mit positiven Effekten auf das Wohlbefinden beginnt, bringt der Nachmittag erste biometeorologische Belastungen mit sich.
Bereits am heutigen Nachmittag wirkt sich das Wetter positiv auf das allgemeine Befinden aus – Konzentrationsfähigkeit, Schlafqualität und Schmerzempfindlichkeit verbessern sich. Menschen mit niedrigem Blutdruck (hypotone Form) erleben allerdings eine geringe Gefährdung durch Mattigkeit und Schwindel. Eine schwache thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) macht sich bemerkbar.
Optimaler Vormittag am Freitag
Der Freitagvormittag bringt die besten biometeorologischen Bedingungen: Das allgemeine Befinden erfährt durchweg positive Einflüsse, sowohl bei der psychischen Leistungsfähigkeit als auch bei Schlaf und Konzentration. Gleichzeitig profitieren Menschen mit Blutdruckproblemen – sowohl die hypotone als auch die hypertone Form (hoher Blutdruck) zeigen positive Reaktionen. Bei Bluthochdruckpatienten reduziert sich die Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Beschwerden und Angina pectoris (Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung). Die thermische Belastung fehlt komplett.
Nachmittäglicher Umschwung
Am Freitagnachmittag verschlechtert sich die biometeorologische Lage spürbar. Das allgemeine Befinden zeigt erstmals eine geringe Gefährdung – besonders bei Konzentration, Schlafqualität und Kopfschmerz- bzw. Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen). Sowohl Menschen mit niedrigem als auch hohem Blutdruck müssen mit einer geringen Gefährdung rechnen. Zusätzlich treten erste entzündlich rheumatische Beschwerden (z.B. Gelenkentzündungen wie Rheuma) auf. Eine mäßige thermische Belastung verstärkt die Problematik.
Der Samstag zeigt sich insgesamt unbelastet: Am Vormittag bleiben alle biometeorologischen Faktoren neutral, am Nachmittag tritt lediglich bei Menschen mit niedrigem Blutdruck eine geringe Gefährdung für Kreislaufbeschwerden auf. Atemwege, degenerative rheumatische Beschwerden (verschleißbedingt, z.B. Arthrose) und Asthma bleiben über den gesamten Zeitraum unbeeinträusst.
Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte – bei thermischer Belastung bevorzugt in den kühleren Morgen- und Abendstunden bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr. An belasteten Tagen sollten ungewohnte Aktivitäten vermieden und im Straßenverkehr erhöhte Vorsicht walten.
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Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Stand: 23.05.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.