Biowetter Bremen: Donnerstag bringt massive Belastung für Kreislauf und Befinden

Das Biowetter (menschliche Reaktion auf das Wetter) in Bremen zeigt am 29. Mai einen markanten Verlauf. Während die zweite Tageshälfte des Mittwochs noch weitgehend unbelastet verläuft, bringt der Donnerstagvormittag eine hohe biometeorologische Gefährdung mit sich.

Mittwochnachmittag mit leichten Beeinträchtigungen

Am Mittwochnachmittag zeigt das allgemeine Befinden lediglich eine geringe Gefährdung. Menschen mit niedrigem Blutdruck (hypotone Form) können unter leichten Kreislaufbeschwerden wie Mattigkeit oder Schwindel leiden. Auch die Kopfschmerzanfälligkeit steigt geringfügig an. Personen mit entzündlich rheumatischen Beschwerden (z.B. Gelenkentzündungen wie Rheuma) spüren eine leichte Verstärkung ihrer Symptome. Hoher Blutdruck, Asthma und verschleißbedingte Gelenkprobleme bleiben unbeeinflusst.

Donnerstag beginnt mit starker Belastung

Der Donnerstagvormittag bringt eine drastische Verschlechterung der biometeorologischen Bedingungen. Das allgemeine Befinden verschlechtert sich erheblich: Die psychisch-geistige Leistungsfähigkeit sinkt stark, die Schmerzempfindlichkeit und Kopfschmerz- beziehungsweise Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen) steigen deutlich an. Schlafqualität, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sind stark beeinträchtigt, während Reizbarkeit, motorische Unruhe und die Bereitschaft zu Depressionen zunehmen. Menschen mit niedrigem Blutdruck erleben eine hohe Gefährdung durch Kreislaufbeschwerden und Kopfschmerzen. Auch entzündlich rheumatische Beschwerden verstärken sich erheblich.

Am Donnerstagnachmittag entspannt sich die Lage teilweise wieder. Das allgemeine Befinden bleibt zwar noch stark beeinträchtigt, jedoch verbessern sich Schlafqualität, Konzentration und Leistungsfähigkeit bereits wieder. Die Schmerzempfindlichkeit und Kopfschmerzneigung bleiben jedoch hoch. Kreislaufbeschwerden bei niedrigem Blutdruck schwächen sich ab, während erstmals auch Menschen mit hohem Blutdruck (hypertone Form) eine geringe Gefährdung für Herz-Kreislaufbeschwerden verspüren können. Eine mäßige Wärmebelastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) tritt auf. Asthmatiker und Menschen mit verschleißbedingten Gelenkproblemen spüren erstmals leichte Beeinträchtigungen.

Freitag bringt Erholung

Der Freitag zeigt eine deutliche Entspannung der biometeorologischen Situation. Am Vormittag wirkt sich das Wetter sogar positiv auf die psychisch-geistige Leistungsfähigkeit, Schlafqualität sowie Konzentrations- und Leistungsfähigkeit aus. Menschen mit hohem Blutdruck sollten weiterhin vorsichtig sein, da eine geringe Gefährdung für Herz-Kreislaufbeschwerden und Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung (Angina pectoris) besteht. Verschleißbedingte Gelenkprobleme können sich leicht verstärken. Am Freitagnachmittag normalisiert sich das allgemeine Befinden weitgehend, nur Menschen mit niedrigem Blutdruck verspüren noch leichte Kreislaufbeschwerden. Eine schwache Wärmebelastung tritt auf.

Kreislaufanregende Maßnahmen helfen Menschen mit niedrigem Blutdruck, während bei hohem Blutdruck und entzündlichem Rheuma schonendes Verhalten angeraten ist. Besondere Vorsicht gilt im Straßenverkehr während der Belastungsphasen am Donnerstag. Bei Wärmebelastung empfiehlt sich der Aufenthalt im Freien vor allem morgens und abends bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte, sollte aber bei Wärme in die kühleren Tageszeiten verlegt werden.

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Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Stand: 29.05.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.