Der Donnerstag zeigt sich von seiner besten Seite: Über Deutschland liegt ein kräftiges Hochdruckgebiet mit einem Luftdruck von 1020 hPa, das für einen freundlichen und trockenen Sommertag sorgt. Die Temperaturen klettern von morgendlichen 11 Grad auf bis zu 26 Grad am Nachmittag, Regen fällt keiner – die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 14 Prozent, die gemessene Regenmenge bei 0 mm. Der Himmel bleibt mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 38 Prozent größtenteils auf, sodass die Sonne beeindruckende 9,6 Stunden scheinen kann. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis 20 km/h und bringt gelegentliche Böen von bis zu 37 km/h, die die sommerliche Wärme angenehm abmildern. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesschnitt bei 87 Prozent – für einen Sommertag vergleichsweise hoch, was in Verbindung mit dem Taupunkt von 12,6 Grad morgens für leichten Bodennebel sorgen kann, der sich aber rasch auflöst.
Am Freitag, dem 3. Juli, dreht das Wetter spürbar kühler: Die Höchsttemperatur erreicht nur noch 21 Grad, die Tiefstwerte liegen bei 12 Grad – damit fällt der Tag rund fünf Grad kühler aus als heute. Trocken bleibt es dennoch, die Regenwahrscheinlichkeit sinkt sogar auf magere 8 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Der Luftdruck steigt leicht auf 1024 hPa, das Hoch festigt sich also weiter. Allerdings ziehen mehr Wolken auf: Die Bewölkung klettert auf durchschnittlich 62 Prozent, was die Sonnenscheindauer auf 6,7 Stunden begrenzt. Der Wind frischt mit Böen bis 41 km/h etwas stärker auf als heute, die mittlere Windgeschwindigkeit liegt bei 22 km/h. Die Sichtweite ist mit 51 km sogar etwas besser als am Vortag, der Taupunkt fällt auf 10,4 Grad – die Luft wird insgesamt etwas trockener und frischer.
Das Wochenende bringt wechselnde Bedingungen bei anhaltend stabiler Hochdrucklage. Der Samstag startet mit kühlen 10 Grad in den Morgen, schafft tagsüber aber immerhin 23 Grad. Der Luftdruck erreicht mit 1026 hPa seinen Höhepunkt der Vorhersageperiode, Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 12 Prozent und 0 mm Niederschlag kein Thema. Die Bewölkung hält sich bei 65 Prozent, die Sonne zeigt sich rund 6,8 Stunden, der Wind bleibt mit Böen bis 32 km/h moderat. Der Sonntag hingegen präsentiert sich deutlich bedeckter: Die Wolkendecke wächst auf 83 Prozent, die Sonne versteckt sich vollständig hinter den Wolken – 0 Sonnenstunden sind für Anfang Juli ungewöhnlich. Bei einem Taupunkt von 13,2 Grad und einer Sichtweite von nur 41 Kilometern deutet sich feuchte Luft an, auch wenn der Luftdruck mit 1023 hPa stabil bleibt und die Regenwahrscheinlichkeit mit 15 Prozent noch gering ist. Die Temperaturen zeigen kaum noch einen Tagesgang: Tief- und Höchstwert liegen gleichauf bei 16 Grad.
Für den heutigen Donnerstag empfiehlt sich unbedingt Sonnenschutz – Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung sind bei fast zehn Stunden direkter Einstrahlung Pflicht. Leichte Sommerkleidung ist ideal, allerdings sollte man wegen der böigen 37 km/h einen dünnen Windschutz griffbereit haben. Zum Freitag und Samstag hin lohnt es sich, eine Jacke einzupacken: Die Temperaturen fallen merklich, und der Wind mit Böen bis 41 km/h am Freitag kann sich frisch anfühlen. Der Sonntag verlangt nach einem wärmenden Layer mehr – bei konstant 16 Grad und geschlossenem Himmel ist es eher ein Tag für einen Stadtbummel oder ein Museumsprogramm als für ausgedehnte Open-Air-Aktivitäten. Einen Regenschirm braucht trotz allem niemand einzupacken, die Niederschlagswahrscheinlichkeiten bleiben im gesamten Vierzeitraum weit unter der kritischen Marke.
