Deutschland startet in einen trüben Herbstsamstag: Die Temperaturen klettern nur auf 7 bis 11 Grad, während eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 92 Prozent Bedeckung das Land im Griff behält. Kaum mehr als eine halbe Stunde Sonnenschein ist heute drin — zu mehr reicht es schlicht nicht. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1021 Hektopascal, und obwohl der Tag offiziell als trocken gilt, sind leichte 2 Millimeter Niederschlag bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 65 Prozent möglich. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h und frischt in Böen auf bis zu 32 km/h auf. Die Luft ist mit einer durchschnittlichen Feuchte von 95 Prozent nahezu gesättigt — der Taupunkt liegt bei 8,9 Grad und damit nur knapp unter der Lufttemperatur, was sich als feuchte, schwer lastende Herbstatmosphäre bemerkbar macht.
Sonntag bringt Nebel statt Regen
Der Sonntag wird noch etwas frischer: Mit 5 bis 11 Grad bleibt die Spanne ähnlich breit, doch die Nacht kühlt spürbar stärker ab. Der Regen zieht sich praktisch vollständig zurück — die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 8 Prozent, Regen fällt keiner. Die Wolken bleiben mit 90 Prozent Bedeckung hartnäckig, und die Sonne schafft es auf kaum mehr als 0,8 Stunden. Auffällig ist die Sichtweite: Sie fällt auf durchschnittlich nur 7 Kilometer — ein deutlicher Hinweis auf Nebel oder Hochnebel, der sich bei dem gesunkenen Taupunkt von 7,2 Grad und steigendem Luftdruck von 1026 Hektopascal bildet. Der Wind legt sich etwas und erreicht maximal 15 km/h, Böen bis 28 km/h sind möglich. Gegenüber dem Samstag zeigt sich der Sonntag also trockener, aber nebliger und kälter in der Nacht.
Hochdruck festigt sich bis Dienstag
Zu Beginn der neuen Woche setzt sich eine ruhige Hochdrucklage durch. Am Montag steigt der Luftdruck weiter auf 1029 Hektopascal, die Temperaturen erreichen 6 bis 12 Grad, und mit 1,9 Sonnenstunden bleibt dies der sonnigste Tag im gesamten Viertageszeitraum. Die Bewölkung lockert auf im Schnitt 85 Prozent auf, Niederschlag bleibt mit 0 Millimetern und einer Regenwahrscheinlichkeit von lediglich 3 Prozent ausgeschlossen. Der Wind frischt auf bis zu 19 km/h auf, Böen erreichen 32 km/h. Am Dienstag festigt sich das stabile Muster weiter: Der Luftdruck hält sich bei 1027 Hektopascal, die Bewölkung geht auf 69 Prozent zurück, und die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei null. Allerdings bleibt es mit konstant nur 5 Grad ausgesprochen kalt — Sonnenschein ist trotz aufgelockerter Bewölkung keiner zu erwarten, der Taupunkt sinkt auf 3,8 Grad.
Schirm einpacken, Zwiebellook empfohlen
Heute sollte der Regenschirm nicht im Schrank bleiben — bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 65 Prozent und der hohen Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent ist ein kurzer Schauer jederzeit möglich. Wer am Wochenende draußen unterwegs ist, zieht am besten mehrere Schichten an: Die Temperaturen zwischen 5 und 11 Grad verlangen nach Jacke und Schal, abends wird es rasch ungemütlich kühl. Ab Dienstag, wenn die 5-Grad-Marke ganztägig kaum überschritten wird, empfiehlt sich warme Winterkleidung. Autofahrer sollten die sinkenden Sichtweiten am Sonntag im Blick behalten und bei Nebellagen die Geschwindigkeit anpassen. Aktivitäten im Freien lassen sich am besten auf den Montag legen — mit knapp zwei Stunden Sonne und dem trockensten Ausblick der gesamten Woche.
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