Der letzte Juni-Tag präsentiert sich in Bayern von seiner warmen Seite: Die Temperaturen steigen am Dienstag auf bis zu 29 Grad, während das Thermometer in der Nacht auf 18 Grad abkühlt. Trotz einer durchschnittlichen Bewölkung von 73 Prozent scheint die Sonne immerhin 6,2 Stunden, und Regen ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von lediglich 8 Prozent kaum zu erwarten — auch wenn der DWD 20,3 mm Niederschlag für den Tag ausweist. Der Wind weht mit bis zu 11 km/h vergleichsweise zahm, vereinzelte Böen können allerdings auf 37 km/h anziehen. Der Luftdruck liegt stabil bei 1020 hPa. Besonders auffällig ist die Luftfeuchtigkeit: Mit einem Durchschnittswert von 99 Prozent und einem Taupunkt von 18,5 Grad liegt die Luft förmlich wie ein feuchtes Tuch — schwüle Bedingungen vor allem in den Abendstunden sind wahrscheinlich.
Der Mittwoch läutet den Juli deutlich unbeständiger ein. Die Temperaturen fallen spürbar auf maximal 22 Grad, die Tiefstwerte liegen bei 17 Grad — ein Rückgang von sieben Grad gegenüber dem Vortag. Eine Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 58 Prozent und eine erwartete Niederschlagsmenge von 10,4 mm machen den Regenschirm zum unverzichtbaren Begleiter. Die Wolkendecke schließt sich auf durchschnittlich 94 Prozent, sodass nur noch magere 1,8 Sonnenstunden verbleiben. Der Wind bleibt mit bis zu 9 km/h und Böen bis 26 km/h moderat, der Luftdruck hält sich mit 1019 hPa nahezu stabil. Der Taupunkt sinkt leicht auf 17,3 Grad — die Schwüle lässt nach, die Frische des neuen Monats macht sich bemerkbar.
Zum Donnerstag und Freitag zeichnet sich eine merkliche Wetterberuhigung ab. Der Donnerstag überrascht mit einer großen Temperaturspreizung von 13 bis 26 Grad, kaum Bewölkung bei durchschnittlich 54 Prozent und starkem Sonnenschein von 9,2 Stunden — der sonnigste Tag der gesamten Vorhersageperiode. Der Niederschlag liegt bei 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit bei lediglich 4 Prozent, und die Sichtweite steigt auf beeindruckende 51 km, was auf trockene, geklärte Luft hindeutet. Der Luftdruck klettert auf 1022 hPa und signalisiert eine stabile Hochdrucklage. Der Freitag setzt diese Tendenz fort: Bei konstanten 18 Grad, 0 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 6 Prozent bleibt es trocken. Die Bewölkung steigt zwar wieder auf 68 Prozent an, Sonnenstunden sind nicht zu erwarten, doch die außergewöhnlich weite Sichtweite von 89 km und ein Luftdruck von 1022 hPa bestätigen die ruhige Hochdruckwetterlage.
Für den heutigen Dienstag empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung — bei fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit und fast 29 Grad kann es sich schnell drückend anfühlen. Wer die letzten Sommerstunden des Juni im Freien genießen möchte, sollte Sonnenschutz nicht vergessen. Ab Mittwoch ist der Regenschirm Pflicht, denn mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 58 Prozent ist Nässe sehr wahrscheinlich. Zur Wochenmitte lohnt sich dann wieder ein Ausflug in die Natur: Der Donnerstag bietet mit über 9 Sonnenstunden und klarer Fernsicht ideale Bedingungen für Wanderungen oder Radtouren — eine leichte Jacke für die kühlen Morgenstunden von 13 Grad sollte jedoch im Rucksack nicht fehlen.
