Der Freitag präsentiert sich in Deutschland von seiner ungemütlichsten Herbstseite: Dichte Wolken bedecken den Himmel zu durchschnittlich 95 Prozent, die Temperaturen klettern lediglich auf maximal 12 Grad, in der Früh zeigt das Thermometer kaum mehr als 7 Grad. Regen fällt mit rund 1 mm Niederschlag noch vergleichsweise moderat, und die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei bis zu 39 Prozent, sodass die Schauer eher sporadisch auftreten. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis 26 km/h, in Böen sind jedoch bis zu 46 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Mittel bei hohen 91 Prozent, was die Kälte spürbar feuchter und unangenehmer macht. Der Luftdruck beträgt im Durchschnitt 1011 hPa und gibt damit noch keinen dramatischen Einbruch vor. Immerhin blitzen knapp 0,9 Stunden Sonne durch die Wolkendecke — ein kleines Trost-Päckchen an diesem trüben Herbsttag.
Samstag bringt mehr Regen und stärkere Böen
Der Samstag setzt den grauen Trend fort und verschärft ihn sogar merklich. Die Temperaturen bleiben mit 7 bis 11 Grad ähnlich frisch wie heute, doch der Regen nimmt deutlich zu: Bis zu 5,9 mm Niederschlag sind zu erwarten, und die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf bis zu 66 Prozent — damit ist ein Schirm kaum noch optional. Die Bewölkung bleibt mit durchschnittlich 92 Prozent nahezu geschlossen, die Sonne zeigt sich allenfalls für eine knappe Stunde. Der Wind erreicht erneut 26 km/h, die Böen legen mit bis zu 50 km/h gegenüber dem Freitag noch etwas zu. Der Luftdruck sinkt leicht auf im Mittel 1010 hPa, ein Zeichen, dass das Tief an Einfluss gewinnt. Die Sichtweite beträgt durchschnittlich 58 km und ist damit unauffällig, der Taupunkt liegt bei 4,7 Grad.
Sonntag wird der nässeste Tag des Wochenendes
Auf das Wochenende folgt eine spürbare Wetterverschlechterung: Der Sonntag bringt mit bis zu 15,8 mm den höchsten Niederschlag der gesamten Vorhersageperiode, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht 82 Prozent. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 8 und 12 Grad, bleiben also ähnlich kühl. Der Wind dreht auf bis zu 30 km/h auf, Böen können 57 km/h erreichen — das ist der stürmischste Wert der vier Tage. Der Luftdruck fällt deutlich auf 1002 hPa, was das Durchzug eines kräftigeren Tiefs signalisiert. Die Sichtweite sinkt im Mittel auf 44 km, und die Bewölkung liegt trotz etwas Auflockerung noch bei 86 Prozent. Der Montag hingegen bringt eine klare Beruhigung: trocken, 0 mm Niederschlag, lediglich 11 Prozent Regenwahrscheinlichkeit. Die Temperaturen stagnieren bei konstant 8 Grad, der Wind lässt mit maximal 17 km/h und Böen bis 32 km/h nach, und der Luftdruck steigt wieder auf 1011 hPa. Allerdings bleibt es bedeckt — die Bewölkung liegt im Schnitt bei 69 Prozent, Sonne ist nicht in Sicht.
Schirm und Windschutz fürs ganze Wochenende einpacken
Wer an diesem Wochenende Outdoor-Aktivitäten plant, sollte gut ausgerüstet sein. Für Samstag und vor allem Sonntag ist ein stabiler Regenschirm Pflicht — bei Regenwahrscheinlichkeiten von 66 beziehungsweise 82 Prozent ist Nasswerden ohne ihn nahezu sicher. Die Böen am Sonntag von bis zu 57 km/h machen einen sturmfesten Schirm allerdings zur Herausforderung; wasserdichte Kleidung ist die bessere Wahl. Die hohe Luftfeuchtigkeit von 91 Prozent heute lässt die 7 Grad kühler anfühlen, als sie sind — mehrere Lagen und eine wetterfeste Jacke sind für alle vier Tage empfehlenswert. Wer kann, legt Spaziergänge oder Ausflüge auf den Montag: Dann bleibt es trocken, und der Wind ist mit 17 km/h deutlich angenehmer, auch wenn die Sonne sich nicht zeigt.
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