Das Wetter in Deutschland: Trüb und kühl mit 3 bis 8 Grad

Der erste November-Sonntag präsentiert sich in Deutschland grau und frisch: Die Temperaturen liegen heute zwischen 3 und 8 Grad, bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 84 Prozent bleibt die Sonne kaum sichtbar und schafft es nur auf magere 1,5 Stunden. Immerhin bleibt es trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 11 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Der Wind weht moderat mit bis zu 13 km/h, in Böen sind kurzzeitig 25 km/h möglich. Der hohe Luftdruck von 1032 Hektopaskal sorgt dabei für stabile Verhältnisse. Auffällig ist die extrem hohe Luftfeuchte von durchschnittlich 99 Prozent, die sich zusammen mit einem Taupunkt von 3,8 Grad und einer Sichtweite von 16 Kilometern in zähem Nebel oder Hochnebel äußern kann — typisches Hochdruckwetter im Spätherbst.

Montag bringt Frost und kaum Wind

Am Montag wird es nochmals einen Tick kälter: Das Thermometer sinkt auf bis zu 1 Grad in der Nacht, tagsüber klettert es auf maximal 7 Grad — damit liegt das Temperaturniveau gut einen Grad unter dem heutigen. Die Hochdrucklage mit 1032 Hektopaskal bleibt stabil, und auch morgen fällt kein Niederschlag bei einer Regenwahrscheinlichkeit von lediglich 4 Prozent. Der Wind beruhigt sich spürbar auf nur noch 6 km/h, Böen erreichen höchstens 11 km/h. Die Bewölkung bleibt mit 86 Prozent ähnlich dicht wie heute, dennoch gelingt der Sonne mit 2,9 Stunden ein etwas besserer Auftritt. Die Sichtweite sinkt auf rund 10 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 2,1 Grad — Bodenfrost in Lagen und Nebel in Tälern sind in der Nacht zum Montag gut möglich.

Hochdruck hält die ganze Woche

Auch Dienstag und Mittwoch bleibt Deutschland fest in der Hand des Hochdrucks, der konstant bei rund 1032 bis 1033 Hektopaskal verharrt. Am Dienstag sind 1 bis 6 Grad zu erwarten, die Bewölkung lockert leicht auf 78 Prozent auf, sodass immerhin 1,9 Stunden Sonne möglich sind. Der Wind zieht dabei mit bis zu 15 km/h und Böen bis 26 km/h wieder etwas an, Niederschlag bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 5 Prozent erneut Fehlanzeige. Der Mittwoch gestaltet sich mit konstant 3 Grad — Tief- und Höchstwert liegen identisch — und komplett bedecktem Himmel ohne Sonnenschein als der trübste Tag der Woche. Der Luftdruck steigt leicht auf 1033 Hektopaskal, die Sichtweite beträgt 15 Kilometer, Böen bleiben mit 17 km/h harmlos. Insgesamt setzt sich die stabile, aber ungemütlich graue Herbstlage nahtlos fort.

Warm einpacken, Schichten nicht vergessen

Bei Tiefstwerten um 1 Grad in den nächsten Nächten und tagsüber selten mehr als 8 Grad ist warme Kleidung in Schichten Pflicht — eine Mütze und Handschuhe gehören an diesen Novembertagen unbedingt dazu. Da die Luftfeuchte extrem hoch ist und Nebel wahrscheinlich bleibt, empfiehlt sich vor allem morgens Vorsicht im Straßenverkehr. Einen Regenschirm können Sie angesichts der geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit getrost zu Hause lassen. Wer die raren Sonnenstunden nutzen möchte, sollte die Mittagszeit im Freien verbringen — am ehesten lohnt sich das am Montag mit fast 3 Stunden Sonnenschein.