Deutschland startet in einen prächtigen Hochsommertag: Am Donnerstag, dem 18. Juni, klettern die Temperaturen von angenehmen 15 Grad in der Früh auf sommerliche 31 Grad am Nachmittag. Regen ist praktisch ausgeschlossen — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal einem Prozent, kein einziger Millimeter fällt vom Himmel. Der Wind weht mit bis zu 11 km/h recht zahm, gelegentliche Böen erreichen höchstens 23 km/h und bleiben damit völlig harmlos. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 58 Prozent scheint die Sonne beachtliche 11,2 Stunden, was einem langen, lichten Sommertag entspricht. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Mittel bei 68 Prozent und der Luftdruck bei stabilen 1019 hPa — beides klassische Zeichen für ein robustes Hochdruckgebiet über Mitteleuropa.
Der Freitag legt noch eine Schippe drauf: Mit Höchstwerten von 33 Grad wird es einen Grad wärmer als heute, während die Tiefstwerte mit 16 Grad nahezu auf Vortagsniveau bleiben. Die Wolken ziehen sich merklich zurück — die durchschnittliche Bewölkung sinkt auf nur noch 37 Prozent — und die Sonne scheint mit 12,9 Stunden so lang wie an keinem anderen Tag der Vorhersage. Die Regenwahrscheinlichkeit bleibt mit maximal 9 Prozent bedeutungslos, Niederschlag fällt keiner. Der Wind beruhigt sich sogar leicht auf bis zu 9 km/h, Böen bleiben unter 22 km/h. Der Luftdruck gibt minimal auf 1017 hPa nach, der Taupunkt steigt auf 17,2 Grad — die Luft wird minimal feuchter und schwüler, die Hitze damit etwas drückender.
Das Wochenende präsentiert sich ebenfalls trocken, aber mit leicht verändertem Charakter. Am Samstag steigen die Wolken wieder an — die Bewölkung erreicht im Schnitt 66 Prozent — und die Sonnenscheindauer sinkt auf 9,7 Stunden. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 18 und 32 Grad, der Luftdruck stabilisiert sich erneut bei 1019 hPa. Die Regenwahrscheinlichkeit klettert zwar auf 14 Prozent, Niederschlag ist aber nach wie vor nicht zu erwarten. Der Sonntag, meteorologischer Sommerbeginn, gibt sich dann ausgesprochen ruhig: Der Wind flaut auf nur 6 km/h ab, Böen erreichen lediglich 11 km/h. Allerdings bleibt es bei konstanten 20 Grad ohne merkliche Erwärmung, null Sonnenstunden werden ausgewiesen und die Sichtweite sinkt auf 23 km — Hinweise auf eine dichte Hochnebelschicht oder Dunst, die den Tag trüb halten dürfte. Der Luftdruck steigt dabei auf 1023 hPa, das Hoch behauptet sich.
Bei sommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad ist an Donnerstag und Freitag Sonnenschutz das A und O: Cremefaktor hoch, Sonnenbrille und Kopfbedeckung nicht vergessen. Wer draußen Sport treiben möchte, verlegt seine Aktivitäten besser in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Da der Taupunkt zum Wochenende hin auf knapp 18 Grad steigt, kann die Hitze zunehmend schwül wirken — ausreichend trinken ist Pflicht. Leichte, luftige Kleidung ist die ganze Woche über die richtige Wahl; einen Schirm oder eine Jacke braucht in diesen Tagen niemand einzupacken.