Das Wetter in Deutschland: Hochsommertag mit bis zu 29 Grad und über 12 Stunden Sonne

Der Donnerstag präsentiert sich von seiner besten Seite: Ein kräftiges Hoch mit einem Luftdruck von 1019 hPa sorgt deutschlandweit für strahlenden Sonnenschein und nahezu wolkenfreien Himmel. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von lediglich 25 Prozent scheint die Sonne beeindruckende 12,6 Stunden lang, die Temperaturen klettern von angenehmen 12 Grad am Morgen auf bis zu 29 Grad am Nachmittag. Regen ist heute praktisch kein Thema — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 5 Prozent, kein einziger Millimeter fällt. Der Wind weht mit bis zu 13 km/h schwach aus wechselnden Richtungen, vereinzelte Böen erreichen 26 km/h, bleiben damit aber völlig harmlos. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 85 Prozent, was trotz der Hitze auf eine gewisse Schwüle hindeutet — der Taupunkt von 12 Grad und die hervorragende Sichtweite von 48 Kilometern sprechen jedoch für frische, klare Hochdruckluft.

Am Freitag dreht sich das Wetterblatt spürbar: Eine aufziehende Wolkendecke, die im Tagesmittel 87 Prozent des Himmels bedeckt, lässt die Sonne nur noch 4,5 Stunden durch. Die Temperaturen gehen deutlich zurück — das Thermometer erreicht maximal 25 Grad bei einem Tagesminimum von 17 Grad, womit der Freitag rund 4 Grad kühler ausfällt als heute. Der Luftdruck sinkt auf 1013 hPa, was den Vormarsch einer Tiefdruckzone signalisiert. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 42 Prozent und möglichen 6,9 mm Niederschlag kann es zu lokalen Schauern kommen. Der Wind bleibt mit bis zu 13 km/h ähnlich wie heute, Böen können allerdings 28 km/h erreichen. Die Sichtweite fällt auf 37 Kilometer, der Taupunkt steigt auf 15,7 Grad — die Luft wird merklich feuchter und schwüler.

Das Wochenende bringt wechselhaftes, aber zunehmend ruhigeres Wetter. Der Samstag startet mit einer mittleren Bewölkung von 72 Prozent und immerhin 6 Stunden Sonne; die Temperaturen liegen zwischen 16 und 23 Grad. Einzelne Schauer sind bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 22 Prozent und 0,5 mm möglichem Niederschlag nicht völlig ausgeschlossen, der Wind frischt mit Böen bis 39 km/h etwas stärker auf als an den Vortagen. Der Luftdruck stabilisiert sich bei 1014 hPa. Der Sonntag überrascht mit ungewöhnlich konstanten Temperaturen: Hoch- und Tiefstwert liegen beide bei 15 Grad, was auf eine dichte, gleichmäßige Wolkendecke von 65 Prozent hindeutet — die Sonne scheint de facto nicht. Dafür bleibt es mit einer Regenwahrscheinlichkeit von lediglich 2 Prozent und 0 mm Niederschlag trocken, der Wind beruhigt sich auf Böen bis 19 km/h, und die Sichtweite verbessert sich wieder auf 51 Kilometer bei einem Luftdruck von 1015 hPa.

Für den heutigen Donnerstag gilt: Sonnenschutz ist Pflicht — Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung gehören unbedingt in den Rucksack, denn bei über 12 Stunden direkter Einstrahlung und fast 29 Grad ist die UV-Belastung erheblich. Wer Ausflüge oder Gartenarbeit plant, sollte dies am besten in die Vor- oder Nachmittagsstunden legen und die Mittagshitze meiden. Für Freitag empfiehlt sich ein leichter Regenschirm oder eine Jacke mit Kapuze als Begleiter, auch wenn der Regen nicht sicher ist. Am Wochenende reicht eine leichte Jacke — die 23 Grad am Samstag täuschen über den frischeren Wind hinweg, und der kühle Sonntag mit konstant 15 Grad verlangt nach einer wärmenden Schicht für den Aufenthalt im Freien.