Der Sonntag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Seite: Eine dichte Wolkendecke von durchschnittlich 95 Prozent lässt kaum Licht durch, und die Temperaturen klettern lediglich von 16 auf maximal 21 Grad. Dazu fällt gebietsweise Regen mit einer Niederschlagsmenge von 2,4 mm, wobei die Regenwahrscheinlichkeit regional bis zu 28 Prozent erreicht. Die Sonne schafft es nur für rund drei Stunden, sich einen Weg durch die Wolken zu bahnen. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten von bis zu 22 km/h, in Böen sind stellenweise 39 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei spürbaren 84 Prozent, der Luftdruck bei soliden 1020 hPa — kein Anzeichen für dramatische Wetterwechsel, aber auch kein Grund zur Freude für alle, die auf Sommersonne gehofft haben.
Am Montag ändert sich die Wetterlage kaum, eher verschlechtert sie sich noch leicht. Die Wolkendecke ist mit einem Mittelwert von 99 Prozent nahezu geschlossen, die Sonnenscheindauer sinkt auf magere 1,7 Stunden. Erneut ist Regen im Spiel, diesmal fallen bis zu 3,4 mm Niederschlag bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 39 Prozent. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 15 und 22 Grad — damit bleibt es gegenüber dem Sonntag auf einem ähnlichen Niveau, tendenziell etwas kühler im Tagesminimum. Der Wind lässt mit bis zu 19 km/h und Böen von 35 km/h leicht nach, der Luftdruck fällt moderat auf 1018 hPa. Die Sichtweite sinkt auf rund 34 Kilometer, was auf feuchte, dunstige Bedingungen hindeutet.
Zum Dienstag hin bleibt die Atmosphäre zwar bedeckt — die Bewölkung liegt im Schnitt bei 98 Prozent —, doch zeigt das Wetter erste zaghafte Zeichen einer Entspannung: Es bleibt weitgehend trocken, auch wenn 1 mm Niederschlag bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 39 Prozent nicht völlig ausgeschlossen ist. Die Temperaturen steigen auf bis zu 24 Grad, die Sonnenscheindauer verbessert sich auf knapp vier Stunden. Der Wind frischt auf 24 km/h auf, Böen können 43 km/h erreichen. Der Luftdruck gibt auf 1014 hPa nach, was auf eine noch nicht vollständig stabile Lage hindeutet. Der Mittwoch präsentiert sich dann ungewöhnlich gleichmäßig: Die Temperaturen verharren den gesamten Tag bei rund 17 Grad, die Sonne zeigt sich gar nicht, und die Wolkendecke bleibt mit 99 Prozent vollständig geschlossen. Der Regen lässt jedoch nach — mit 0 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 16 Prozent bleibt es trocken. Der Wind beruhigt sich deutlich auf 13 km/h, Böen erreichen noch 26 km/h, und der Luftdruck stabilisiert sich bei 1015 hPa.
Wer am Wochenende nach draußen möchte, sollte unbedingt einen Regenschirm oder eine leichte Regenjacke einpacken — auch wenn die Regenwahrscheinlichkeit mit unter 30 Prozent heute noch moderat ausfällt, sorgt die hohe Luftfeuchtigkeit von 84 Prozent für ein feucht-kühles Gefühl. Für Dienstag gilt: Bei Böen von bis zu 43 km/h lieber keine größeren Outdoor-Veranstaltungen mit Aufbauten planen. Insgesamt empfiehlt sich für die gesamte Woche eine Übergangsjacke — die Temperaturen bleiben überschaubar, und echtes Hochsommergefühl lässt noch auf sich warten.
