Der Samstag zeigt sich zum Auftakt des Juliwochenendes von seiner bedeckten Seite: Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 89 Prozent klettern die Temperaturen von kühlen 10 Grad am Morgen auf immerhin 24 Grad am Nachmittag. Die Sonne kämpft sich nur rund 3,8 Stunden durch die dichte Wolkendecke, und vereinzelte Schauer sind mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 37 Prozent und einer Niederschlagsmenge von 0,3 mm nicht völlig ausgeschlossen, bleiben aber die Ausnahme. Der Wind weht mit bis zu 16 km/h, in Böen sind bis zu 31 km/h möglich — spürbar, aber unproblematisch. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 69 Prozent, der Luftdruck mit 1024 hPa auf einem stabilen Niveau, das auf keine unmittelbare Wetterveränderung hindeutet. Insgesamt ein typisch wechselhafter Sommertag, der trotz der vielen Wolken immerhin trockene Stunden bereithält.
Am Sonntag dreht das Wetter dann merklich ins Trübe: Die Temperaturen bewegen sich deutlich gedämpfter zwischen 16 und 21 Grad, die Spanne schrumpft also erheblich im Vergleich zu heute. Mit 3,8 mm Niederschlag ist echter Regen eingeplant, die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 94 Prozent, und die Sonnenscheindauer sinkt auf magere 2,2 Stunden. Der Wind legt leicht zu — bis zu 20 km/h, Böen bis 39 km/h — und die Sichtweite fällt auf 39 km, was die grau-verhangene Atmosphäre des Tages unterstreicht. Der Luftdruck gibt mit 1020 hPa gegenüber heute nach, der Taupunkt steigt auf 14 Grad, was die zunehmende Feuchte in der Luft spürbar macht. Der Trend ist eindeutig: kühler, feuchter, ungemütlicher.
Auch die neue Woche startet ohne Aufheiterung. Am Montag regnet es weiter, mit 5,2 mm fällt sogar noch etwas mehr Niederschlag als am Sonntag, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei bis zu 42 Prozent. Die Bewölkung erreicht mit 99 Prozent nahezu vollständige Bedeckung, die Sonnenscheindauer sinkt auf nur noch 1,2 Stunden, und die Temperaturen bewegen sich zwischen 15 und 22 Grad. Der Luftdruck fällt weiter auf 1018 hPa, die Sichtweite auf 33 km — ein Tiefdrucksystem hat das Wetter fest im Griff. Der Dienstag bringt zwar keinen Regen mehr, doch echte Entspannung bleibt aus: Bei einem konstanten Temperaturniveau von 17 Grad, 99 Prozent Bewölkung, null Sonnenstunden und einem weiter sinkenden Luftdruck von 1016 hPa zeigt sich ein trüber, stiller Hochsommertag ganz ohne Sonne — die Sichtweite fällt auf 30 km.
Wer das Wochenende im Freien genießen möchte, sollte den heutigen Samstag nutzen — er ist der mit Abstand freundlichste Tag der kommenden vier Tage. Für den Ausflug empfiehlt sich dennoch eine leichte Jacke für den kühlen Morgen und ein dünner Regenschutz als Reserve, da vereinzelte Schauer nicht ausgeschlossen sind. Ab Sonntag ist der Regenschirm Pflicht, und die Temperaturen erfordern eine mittlere Jacke. Für Montag und Dienstag gilt: wetterfeste Kleidung, Schirm griffbereit, und wer empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert, plant Aktivitäten lieber nach drinnen.
