Das Wetter in Deutschland: Trüber Wochenstart mit bis zu 23 Grad

Der Montag zeigt sich von seiner bedeckten Seite: Eine fast geschlossene Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 98 Prozent lässt die Sonne den ganzen Tag über keine Chance — die Sonnenscheindauer liegt bei null Stunden. Die Temperaturen bewegen sich dabei zwischen 15 und 23 Grad, die Luft ist mit einer Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 78 Prozent spürbar feucht, wenngleich der Niederschlag mit lediglich 0,1 mm und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von nur 3 Prozent kaum eine Rolle spielt. Dafür frischt der Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h auf, einzelne Böen erreichen 42 km/h. Der Luftdruck liegt stabil bei 1017 hPa und stützt damit die ruhige, wenn auch trübe Wetterlage.

Der Dienstag bringt etwas Bewegung ins Wettergeschehen und leichte Erwärmung: Das Thermometer klettert auf bis zu 25 Grad, der Tiefstwert liegt bei 16 Grad. Damit fällt der Tag merklich wärmer aus als der Montag. Gleichzeitig lockert die Wolkendecke minimal auf — die durchschnittliche Bewölkung sinkt auf 96 Prozent, immerhin reicht es für 3,4 Stunden Sonnenschein. Allerdings steigt auch die Dynamik: Der Wind legt auf bis zu 28 km/h zu, Böen können 48 km/h erreichen. Die Niederschlagsmenge bleibt mit 1,2 mm gering, doch die maximale Regenwahrscheinlichkeit klettert auf 36 Prozent — einzelne Schauer sind nicht ausgeschlossen. Der Luftdruck fällt leicht auf 1013 hPa, was auf eine etwas unbeständigere Tendenz hindeutet. Die Sichtweite liegt bei durchschnittlich 43 km.

Mittwoch und Donnerstag zeigen eine zunehmend stabilere Tendenz, doch ganz durchsetzen kann sich das Hoch noch nicht. Am Mittwoch bleibt es bei Werten zwischen 16 und 21 Grad trocken — die Regenwahrscheinlichkeit beträgt maximal 17 Prozent, gemessener Niederschlag fällt keiner. Die Bewölkung geht auf 84 Prozent zurück, und mit 5,2 Stunden Sonnenschein ist es der sonnigste Tag der Woche. Der Wind weht mit bis zu 20 km/h, Böen bis 39 km/h sind möglich, der Luftdruck steigt wieder auf 1017 hPa. Der Donnerstag überrascht mit einer auffälligen Eigenheit: Hoch- und Tiefstwert liegen gleichauf bei 17 Grad — die Temperaturen stagnieren bei ruhigem Wind von lediglich bis zu 9 km/h und Böen bis 19 km/h. Die Bewölkung beträgt im Schnitt 71 Prozent, Sonnenschein ist trotz des gestiegenen Luftdrucks von 1019 hPa nicht zu erwarten. Trocken bleibt es dabei mit einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 2 Prozent.

Wer heute unterwegs ist, sollte trotz der geringen Regenwahrscheinlichkeit eine leichte Jacke einpacken — die Böen von bis zu 42 km/h können sich kühl anfühlen und machen Schirme zum Risiko. Für Dienstag gilt dasselbe: Bei 48 km/h starken Böen lieber auf einen Schirm verzichten und stattdessen eine windfeste Jacke wählen. Ab Mittwoch lohnt sich ein Blick in den Kleiderschrank nach etwas Leichterem, denn mit über fünf Stunden Sonnenschein und trockener Luft bietet der Mittwoch das beste Fenster der Woche für Outdoor-Aktivitäten. Insgesamt empfiehlt sich für die gesamte Woche eine zwiebelförmige Kleidung — die Temperaturen laden noch nicht zum Leichtbekleidetsein ein.