Das Wetter in Deutschland: Herbstsonne bis 14 Grad, dann zunehmend trüb

Der Mittwoch zeigt sich in Deutschland von seiner freundlicheren Seite: Bei einem stabilen Hochdruckfeld mit 1025 Hektopascal klettern die Temperaturen von morgendlichen 4 Grad auf angenehme 14 Grad am Nachmittag. Regen ist heute kein Thema — trotz der im Tagesmittel gemessenen 3,5 Millimeter aus nächtlichen Restniederschlägen liegt die Regenwahrscheinlichkeit tagsüber bei maximal 2 Prozent. Der Wind bleibt mit bis zu 16 km/h moderat, einzelne Böen erreichen 31 km/h. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 62 Prozent setzt sich die Sonne immerhin 4,5 Stunden durch — für Ende Oktober ein respektabler Wert. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit durchschnittlich 87 Prozent typisch hoch für die Jahreszeit, was sich vor allem in den Morgenstunden als feuchte Kühle bemerkbar macht.

Donnerstag bringt Nebel und wenig Sonne

Am Donnerstag dreht das Wetter merklich ins Trübe: Die Temperaturen fallen spürbar auf 3 bis 10 Grad, also rund vier Grad kälter als heute. Der Luftdruck steigt zwar leicht auf 1031 Hektopascal an, doch die Bewölkung nimmt auf durchschnittlich 80 Prozent zu. Entscheidend ist der Blick auf die Sichtweite: Sie sinkt auf im Mittel nur noch 7 Kilometer — ein deutliches Zeichen für Nebel- oder Hochnebelfelder, die sich bei einem Taupunkt von 5,9 Grad und kaum Wind (maximal 6 km/h, Böen bis 11 km/h) hartnäckig halten können. Die Sonne zeigt sich nur noch 1,5 Stunden, Niederschlag fällt bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 6 Prozent keiner.

Hochdruck hält, Nebel bleibt das Thema

Freitag und Samstag setzt sich die ruhige, aber trübe Hochdrucklage weiter fort. Am Freitag steigt der Luftdruck auf 1033 Hektopascal, die Temperaturen erreichen 5 bis 12 Grad bei einer Bewölkung von 84 Prozent und lediglich 1,9 Sonnenstunden. Die Sichtweite bessert sich mit 8 Kilometern kaum. Am Samstag — dem Vortag der Zeitumstellung — bleibt es mit 5 Grad durchgehend kalt; Höchst- und Tiefstwert liegen auf demselben Niveau, was auf einen ganztägig geschlossenen Nebeldeckel hindeutet. Die Sonne scheint laut Vorhersage keine einzige Stunde, die Sichtweite fällt auf 5 Kilometer, und der Luftdruck erreicht mit 1034 Hektopascal seinen Höchstwert der Serie. Niederschlag ist an beiden Tagen ausgeschlossen.

Warm anziehen, Nebel im Blick behalten

Heute ist noch der beste Tag für einen ausgedehnten Spaziergang oder eine Radtour: Die 14 Grad am Nachmittag laden dazu ein, eine mittlere Jacke zu tragen — morgens aber unbedingt eine wärmere Schicht einplanen, da 4 Grad an der Frostgrenze kratzen. Ab Donnerstag empfiehlt sich durchgehend warme Kleidung, denn 3 Grad in der Früh sind echte Herbstkälte. Da Nebel die Sichtweite auf teils unter 10 Kilometer drückt, sollten Autofahrer Nebelscheinwerfer und ausreichend Abstand im Hinterkopf behalten. Einen Regenschirm braucht in den nächsten Tagen niemand — die Regenwahrscheinlichkeiten bleiben weit unter 15 Prozent.