Das Wetter in Deutschland: Sonniger Freitag mit bis zu 23 Grad

Der Freitag zeigt sich von seiner besten Seite: Bei einem stabilen Hochdruckfeld mit 1018 hPa bleibt es in ganz Deutschland trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent, Niederschlag ist keiner zu erwarten. Die Temperaturen starten frisch in den Morgen mit 6 Grad und klettern am Nachmittag auf angenehme 23 Grad. Rund 37 Prozent der Himmelfläche sind im Schnitt bewölkt, doch die Sonne setzt sich mit beeindruckenden 10,9 Stunden Scheindauer deutlich durch. Der Wind bleibt mit bis zu 12 km/h schwach, einzelne Böen erreichen maximal 26 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 82 Prozent — was vor allem in den kühlen Morgenstunden spürbar ist, denn der Taupunkt von knapp 8 Grad zeigt: Die Nacht war feucht, der Tag wird es nicht. Die Sichtweite von durchschnittlich 53 Kilometern unterstreicht die klare Hochdrucklage.

Samstag bringt noch mehr Sonne und Wärme

Der Samstag setzt den schönen Trend fort und legt sogar noch eine Schippe drauf. Die Temperaturen steigen gegenüber heute merklich an: Auf 28 Grad im Maximum, während die Nacht mit 8 Grad etwas milder endet als zuvor. Die Bewölkung bleibt mit durchschnittlich 38 Prozent ähnlich gering, und die Sonne scheint sogar 12,5 Stunden lang — das ist der Spitzenwert des gesamten Wochenendes. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 4 Prozent so gut wie ausgeschlossen, Niederschlag fällt keiner. Der Wind weht mit bis zu 11 km/h, Böen bis 26 km/h sind möglich. Allerdings gibt der Luftdruck mit 1009 hPa bereits nach — ein erster Hinweis, dass das Hoch seinen Zenit überschritten hat. Die Sichtweite von 51 Kilometern bleibt gut, der Taupunkt steigt leicht auf 9,5 Grad.

Sonntag wird wechselhaft, Montag grau und nass

Am Sonntag ändert sich die Wetterlage spürbar. Der Luftdruck sinkt weiter auf 1005 hPa, und Tiefdruck nähert sich von Westen. Die Temperaturen erreichen zwar noch bis zu 26 Grad, die Nacht bleibt mit 12 Grad deutlich milder als zuvor — ein typisches Zeichen für aufziehende Bewölkung. Und die nimmt zu: Im Tagesmittel sind 71 Prozent des Himmels bedeckt, die Sonnenscheindauer schrumpft auf 5,4 Stunden. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 56 Prozent und erwarteten 6,3 mm Niederschlag ist ein Regenschauer wahrscheinlich. Der Wind frischt auf bis zu 17 km/h auf, Böen erreichen 35 km/h. Die Sichtweite geht auf 48 Kilometer zurück. Der Montag bringt dann eine vollständige Wetterumkehr: Bei 97 Prozent Bewölkung scheint die Sonne kein einziges Stündchen, der Taupunkt liegt bei 14 Grad, und bei 1 mm Regen sowie einer Regenwahrscheinlichkeit von 61 Prozent bleibt es den ganzen Tag über grau und feucht. Die Temperatur bewegt sich bei konstant 17 Grad, der Wind bleibt mit Böen bis 20 km/h moderat. Die Sichtweite sinkt auf 39 Kilometer.

Sonnencreme heute, Regenschirm ab Sonntag

Wer den Freitag und Samstag im Freien verbringen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen: Fast elf beziehungsweise zwölfeinhalb Stunden Sonnenschein machen Sonnenschutz zur Pflicht — Creme mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Kopfbedeckung gehören unbedingt mit. Die morgendliche Frische von 6 Grad am Freitag empfiehlt eine leichte Jacke für den Start in den Tag, die im Laufe des Vormittags schnell überflüssig wird. Ab Sonntag lautet die Devise Umdenken: Bei einer Regenwahrscheinlichkeit von über 50 Prozent sollte der Regenschirm nicht zu Hause bleiben. Für den Montag empfiehlt sich wasserfeste Kleidung, denn bei bedecktem Himmel und anhaltendem Regen ist ein Outdoor-Tag wenig vergnüglich. Wer noch Pläne für das Wochenende hat, verlegt sie besser auf Freitag oder Samstag.