Der Freitag startet ungemütlich kalt: Die Temperaturen liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad, bleiben dabei aber trocken — Niederschlag ist mit einer Wahrscheinlichkeit von lediglich 2 Prozent so gut wie ausgeschlossen. Der Wind weht mit bis zu 18 km/h, in Böen sind bis zu 31 km/h möglich. Der Himmel zeigt sich im Tagesdurchschnitt zu 68 Prozent bewölkt, lässt aber immerhin 3,5 Stunden Sonnenschein durch — ein kleines Lichtfenster im Novembergrau. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei hohen 97 Prozent, was die Kälte spürbar feuchter und durchdringender macht; der Taupunkt von 0,4 Grad deutet auf Reif- oder Nebelgefahr in Bodennähe hin. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1027 Hektopascal — ein kräftiges Hochdruckgebiet bestimmt das Wettergeschehen.
Samstag bringt weniger Wind, mehr Grau
Am Samstag bleibt es ebenfalls trocken, die Regenwahrscheinlichkeit verharrt bei 2 Prozent und der Luftdruck hält sich unverändert bei 1027 Hektopascal. Die Temperaturen steigen leicht an: Das Thermometer zeigt zwischen 2 und 5 Grad, womit der Frost der Nacht zunächst weicht, die Tageshöchstwerte aber kaum wärmer als heute ausfallen. Der Wind legt eine deutliche Pause ein und erreicht nur noch 13 km/h, Böen bis 24 km/h sind möglich — spürbar ruhiger als am Freitag. Dafür wird der Himmel dichter: Die Bewölkung steigt im Mittel auf 80 Prozent, die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 1,8 Stunden. Die Sichtweite verbessert sich leicht auf 11 Kilometer, der Taupunkt von 1,7 Grad signalisiert weiterhin feuchte, nebelbegünstigende Luft.
Hochdruckzone verliert leicht an Kraft
Das Wochenende klingt trüb, aber trocken aus. Am Sonntag steigen die Temperaturen auf 2 bis 7 Grad — der wärmste Tag des Kurzfristzeitraums — doch der Himmel schließt sich mit einer mittleren Bewölkung von 92 Prozent nahezu vollständig. Die Sonne kämpft sich kaum noch durch, gerade einmal 1,3 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Der Wind flaut auf bis zu 7 km/h ab, Böen erreichen maximal 13 km/h, und der Luftdruck gibt erstmals leicht nach auf 1025 Hektopascal. Am Montag ändert sich wenig: Die Temperatur bleibt den gesamten Tag über konstant bei 3 Grad — Tageshoch und Tagestiefstpunkt fallen zusammen. Die Bewölkung liegt bei 86 Prozent, Sonnenschein ist für diesen Tag vollständig ausgeschlossen, und der Luftdruck sinkt weiter auf 1024 Hektopascal. Der Hochdruckeinfluss schwächt sich damit merklich ab, Niederschlag bleibt aber vorerst fern.
Warm anziehen — Reifgefahr in der Nacht
Bei Tiefstwerten von minus 2 Grad in der Freitagnacht und anhaltend feuchter Luft mit Taupunkten nahe dem Gefrierpunkt ist Reif- und Glatteisgefahr auf Gehwegen und Fahrbahnen real — wer früh unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig fahren und ausreichend Zeit einplanen. Für alle vier Tage gilt: Warme, wasserdichte Kleidung in Schichten ist Pflicht, denn die hohe Luftfeuchtigkeit lässt die Kälte intensiver wirken als das Thermometer allein vermuten lässt. Ein Regenschirm ist angesichts der verschwindend geringen Niederschlagswahrscheinlichkeiten nicht notwendig. Wer die schwachen Sonnenstunden am Freitag für einen Spaziergang nutzen möchte, sollte dies mittags tun — danach neigt sich das Lichtfenster des Novembers rasch dem Ende zu.
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