Der Samstag präsentiert sich in Deutschland grau und bedeckt: Die Temperaturen klettern von frischen 3 Grad in der Früh auf maximal 11 Grad am Nachmittag, bleiben damit aber deutlich im herbstlichen Bereich. Der Himmel ist mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 88 Prozent fast durchgehend geschlossen — die Sonne zeigt sich kaum, gerade einmal 0,3 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Niederschlag bleibt jedoch aus, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 8 Prozent, 0 mm sind gemessen. Der Wind weht schwach aus wechselnden Richtungen mit bis zu 9 km/h, vereinzelte Böen erreichen 20 km/h. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 90 Prozent ausgesprochen hoch, der Taupunkt liegt bei knapp 6 Grad — das erklärt die zähe, feuchte Luft und mögliche Nebelfelder, besonders in Niederungen. Der Luftdruck bleibt mit 1033 Hektopascal stabil auf hohem Niveau, die Sichtweite beträgt im Schnitt 14 Kilometer.
Sonntag bringt etwas mehr Licht
Am Sonntag, dem 1. November, ändert sich die Grundlage kaum — Deutschland bleibt unter einem stabilen Hochdruckfeld mit 1032 Hektopascal. Die Temperaturen gehen leicht zurück und erreichen nur noch 9 Grad als Tageshöchstwert, in der Nacht sinken sie erneut auf 3 Grad. Immerhin: Die Bewölkung lockert geringfügig auf durchschnittlich 86 Prozent auf, und die Sonnenscheindauer steigt spürbar auf 1,7 Stunden — ein kleiner Lichtblick gegenüber dem trüben Samstag. Niederschlag ist weiterhin kein Thema, die Regenwahrscheinlichkeit bleibt mit maximal 13 Prozent gering, 0 mm fallen. Der Wind schwächt sich weiter ab auf bis zu 7 km/h, Böen erreichen höchstens 15 km/h. Die Sichtweite beträgt rund 13 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 4 Grad.
Montag und Dienstag: Hochdruck kühlt weiter ab
Zum Wochenbeginn setzt sich das ruhige, aber kühle Hochdruckwetter fort. Am Montag, dem 2. November, fallen die Tiefstwerte erstmals auf 1 Grad — Bodenfrost ist in ungünstigen Lagen möglich. Der Tageshöchstwert erreicht nur noch 7 Grad. Die Bewölkung geht auf 84 Prozent zurück, die Sonnenscheindauer steigt auf immerhin 2,7 Stunden, die längste des gesamten Zeitraums. Der Wind weht mit bis zu 6 km/h und Böen von maximal 11 km/h nahezu windstill, der Luftdruck liegt bei 1031 Hektopascal. Die Sichtweite sinkt leicht auf 10 Kilometer, was auf mögliche Hochnebelfelder hindeutet. Der Dienstag, der 3. November, bringt dann eine auffällige Konstellation: Tief- und Höchsttemperatur liegen beide bei 3 Grad — der Tag ist damit nahezu temperaturneutral, durchgehend bewölkt bei 83 Prozent Bedeckungsgrad, ohne jede Sonnenstunde. Der Wind kommt kaum vom Fleck, Böen erreichen höchstens 7 km/h, Niederschlag fällt keiner. Das Hochdrucksystem hält sich hartnäckig, zeigt aber zunehmend Schwäche.
Warm einpacken, Nebel einplanen
Wer in diesem Wochenende und zu Beginn der neuen Woche nach draußen geht, sollte sich warm anziehen: Die Tiefsttemperaturen liegen dauerhaft bei 1 bis 3 Grad, ein dicker Mantel, Handschuhe und eine Mütze sind kein Luxus, sondern Pflicht — besonders am frühen Morgen und in der Nacht. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent und des niedrigen Taupunkts empfiehlt es sich außerdem, in Talnähe und auf dem Weg zur Arbeit Nebelfelder einzukalkulieren und entsprechend vorausschauend zu fahren. Ein Regenschirm ist bei den geringen Niederschlagswahrscheinlichkeiten nicht zwingend nötig, schadet aber in der Jackentasche nicht. Wer auf der Suche nach dem besten Zeitfenster für einen Herbstspaziergang ist, sollte den Montagnachmittag ins Auge fassen — dann scheint mit 2,7 Stunden am längsten die Sonne.
Verwandte Themen:
