Der Dienstag präsentiert sich in Deutschland von seiner ruhigen, herbstlichen Seite. Die Temperaturen steigen von morgendlichen 7 Grad auf maximal 16 Grad, während ein stabiles Hochdruckgebiet mit 1029 Hektopaskal für trockene Verhältnisse sorgt — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 7 Prozent, Niederschlag ist nicht zu erwarten. Der Wind weht mit bis zu 11 km/h schwach, gelegentliche Böen erreichen höchstens 22 km/h. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 63 Prozent scheint die Sonne immerhin rund 4,7 Stunden. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 88 Prozent recht hoch, was die herbstliche Frische im Freien spürbar macht — insbesondere morgens, wenn Taupunkt und Lufttemperatur nah beieinanderliegen und Nebel oder Dunst möglich sind. Die Sichtweite beträgt im Tagesschnitt 41 Kilometer.
Mittwoch bringt mehr Sonne und kältere Nacht
Der Mittwoch setzt die stabile Hochdrucklage fort, bringt jedoch spürbare Unterschiede zum Dienstag. Die Temperaturen fallen mit 4 Grad am Morgen deutlich kühler aus — ein klarer Hinweis auf die fortschreitende Jahreszeit — klettern tagsüber aber auf bis zu 18 Grad und übertreffen damit den heutigen Höchstwert um zwei Grad. Der Luftdruck sinkt leicht auf 1026 Hektopaskal, bleibt aber hoch. Bei einer mittleren Bewölkung von nur 54 Prozent zeigt sich die Sonne mit 7,7 Stunden so ausgiebig wie an keinem anderen Tag der Woche. Der Wind beruhigt sich auf bis zu 7 km/h, Böen bleiben bei höchstens 17 km/h. Niederschlag ist bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 13 Prozent praktisch ausgeschlossen. Einziger Wermutstropfen: Die Sichtweite sinkt auf durchschnittlich 23 Kilometer — mögliche Dunst- oder Nebelfelder in Bodennähe dürften vor allem in der Früh für trübe Aussichten sorgen.
Donnerstag bringt Wind und erste Regentropfen
Die Hochdruckphase klingt zur Wochenmitte merklich ab. Am Donnerstag dreht sich das Bild: Der Luftdruck fällt auf 1021 Hektopaskal, die Wolken nehmen mit einer mittleren Bedeckung von 77 Prozent deutlich zu und die Sonne zeigt sich nur noch 2,5 Stunden. Erstmals in dieser Woche sind auch leichte Niederschläge möglich — die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf 30 Prozent, die mögliche Menge liegt bei 2,4 mm. Dazu frischt der Wind auf bis zu 20 km/h auf, Böen können 35 km/h erreichen. Das Temperaturfenster verengt sich auf 10 bis 15 Grad. Der Freitag beruhigt sich wieder etwas: Der Luftdruck steigt auf 1024 Hektopaskal, Wind und Böen fallen mit 6 beziehungsweise 11 km/h schwach aus, und Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 1 Prozent fern. Allerdings stagnieren die Temperaturen bei konstanten 9 Grad und die Sonne bleibt bei einer mittleren Bewölkung von 54 Prozent den ganzen Tag über unsichtbar — trotz 0 Sonnenstunden fällt kein Niederschlag.
Schichten anziehen, Sonnenstunden am Mittwoch nutzen
Der Dienstag und Mittwoch laden trotz herbstlicher Kühle zu Aktivitäten im Freien ein — wer Wandern, Radfahren oder einen langen Spaziergang plant, sollte die kommenden 48 Stunden nutzen. Angesichts der niedrigen Morgenwerte, insbesondere der 4 Grad am Mittwochmorgen, empfiehlt sich ein Kleidungssystem in Schichten: eine wärmende Zwischen- und eine winddichte Außenschicht für die frühen Stunden, die sich tagsüber bei bis zu 18 Grad problemlos verstauen lassen. Ab Donnerstag sollte eine leichte Regenjacke dabei sein — bei Böen bis 35 km/h ist auch Windschutz sinnvoll. Ein Regenschirm ist angesichts der Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent zwar kein Muss, aber eine gute Vorsorge für alle, die länger draußen unterwegs sind.
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