Der Donnerstag präsentiert sich in Deutschland von seiner ungemütlichsten Herbstseite. Die Temperaturen klettern lediglich von 8 auf höchstens 15 Grad, während Regen mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 80 Prozent und einer Niederschlagsmenge von 4,7 mm den Tag bestimmt. Der Wind frischt auf bis zu 20 km/h auf, in Böen sind sogar 44 km/h möglich — genug, um Schirme auf links zu drehen. Mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 90 Prozent bleibt die Sonne nahezu unsichtbar; gerade einmal 0,5 Stunden Sonnenschein sind drin. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 93 Prozent, der Luftdruck bei 1009 hPa. Der Taupunkt von 10,5 Grad liegt nah an den tatsächlichen Temperaturen — die Luft fühlt sich entsprechend feucht und schwer an.
Freitag bringt Abkühlung und starke Böen
Der Freitag zeigt sich zwar offiziell trocken, aber keineswegs freundlicher. Die Temperaturen fallen spürbar auf 7 bis 11 Grad — damit wird es rund 4 Grad kühler als heute. Der Luftdruck steigt auf 1017 hPa, was auf eine vorübergehende Stabilisierung hindeutet, doch die Bewölkung bleibt mit durchschnittlich 90 Prozent nahezu unverändert dicht. Auch wenn die Regenwahrscheinlichkeit auf maximal 60 Prozent sinkt, sind noch 2,8 mm Niederschlag möglich. Der Wind legt sogar leicht zu und erreicht bis zu 22 km/h, Böen bis 43 km/h bleiben weiterhin ein Thema. Die Sonnenscheindauer verbessert sich mit 0,8 Stunden kaum merklich, die Sichtweite beträgt im Mittel 23 km.
Samstag nass, Sonntag ruhiger und klar
Das Wochenende zeigt zwei unterschiedliche Gesichter. Der Samstag bringt bei 9 bis 14 Grad erneut Regen, mit 3,7 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 47 Prozent. Immerhin lockert es zeitweise auf — die Bewölkung geht auf durchschnittlich 83 Prozent zurück, und mit 2,6 Stunden Sonnenschein ist das der sonnigste Tag der gesamten Periode. Der Wind lässt etwas nach, Böen erreichen noch bis zu 37 km/h, der Luftdruck liegt bei 1011 hPa, die Sichtweite steigt auf beachtliche 38 km. Der Sonntag hingegen präsentiert sich trocken und deutlich ruhiger: Bei konstanten 9 Grad, kaum Wind mit Böen bis 19 km/h und null Minuten direktem Sonnenschein bleibt es zwar bedeckt, doch die Sichtweite klettert auf hervorragende 45 km, und mit einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 14 Prozent bleibt es trocken.
Zwiebelschichten und fester Schirm empfohlen
Wer heute und morgen das Haus verlässt, sollte unbedingt zum Regenschirm greifen — die Regenwahrscheinlichkeiten von 80 beziehungsweise 60 Prozent machen ihn zur Pflichtausrüstung. Angesichts der Böen bis 44 km/h ist ein sturmfester Schirm ratsam, alternativ eine gute Regenjacke mit Kapuze. Die Temperaturen von 7 bis 15 Grad über die gesamte Woche verlangen nach dem Zwiebelprinzip: ein wärmendes Fleece- oder Wollmittellayer ist genau richtig. Für Outdoor-Aktivitäten bietet sich am ehesten der Samstagnachmittag an, wenn etwas Sonne durchkommt und die Böen nachlassen. Den Sonntag kann man trotz bedecktem Himmel gut für einen Spaziergang nutzen — trocken, windstill und mit klarer Fernsicht.
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