Der Freitag präsentiert sich in Deutschland von seiner freundlichsten Seite: Bei einem stabilen Luftdruck von 1023 Hektopascal und einer Bewölkung von durchschnittlich nur 34 Prozent scheint die Sonne heute beeindruckende 10,9 Stunden lang vom Himmel. Die Temperaturen klettern von morgendlichen 11 Grad auf angenehme 23 Grad am Nachmittag. Regen ist praktisch ausgeschlossen — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 1 Prozent, kein einziger Millimeter fällt. Der Wind weht moderat mit bis zu 15 km/h, in Böen sind kurzzeitig bis zu 30 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 77 Prozent, was trotz der angenehmen Wärme eine leicht feuchte Note in der Luft hinterlässt — der Taupunkt von 8,4 Grad zeigt jedoch, dass es keineswegs schwül wird. Die Sichtweite von durchschnittlich 56 Kilometern unterstreicht die klare, hochdruckgeprägte Wetterlage.
Samstag bringt den heißesten Tag des Wochenendes
Der Samstag setzt noch einen drauf: Die Temperaturen steigen gegenüber heute spürbar an und erreichen ein Maximum von 28 Grad — ein Plus von 5 Grad zum heutigen Höchstwert. In der Frühe kühlt es mit 9 Grad sogar etwas stärker ab als am Freitag, die Spanne zwischen Nacht und Mittag ist also beträchtlich. Gleichzeitig lichtet sich die Bewölkung weiter auf einen Mittelwert von nur 24 Prozent, und die Sonne scheint mit 13,1 Stunden so lange wie an keinem anderen Tag des Wochenendes. Niederschlag bleibt mit einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 1 Prozent erneut gänzlich absent. Der Wind hält sich bei bis zu 15 km/h mit Böen um 30 km/h, der Luftdruck bleibt mit 1022 Hektopascal nahezu unverändert hoch. Der leicht gestiegene Taupunkt von 8,7 Grad und eine Sichtweite von 54 Kilometern bestätigen: Das Hochdruckwetter zeigt sich von seiner stabilsten Seite.
Sonntag heizt auf 32 Grad, Hochdruck bröckelt
Der Blick auf Sonntag und Montag zeigt, dass die makellose Hochdrucklage zwar anhält, aber erste Risse bekommt. Am Sonntag klettert das Thermometer auf bis zu 32 Grad — der Höhepunkt der Wärmeperiode. Die Mindesttemperatur liegt bei 12 Grad, die Sonne scheint 11,3 Stunden lang, und Regen bleibt bei einer Wahrscheinlichkeit von maximal 4 Prozent und 0 mm Niederschlag weiterhin kein Thema. Allerdings nimmt die Bewölkung auf 43 Prozent zu, und der Luftdruck fällt auf 1016 Hektopascal — ein erster Hinweis auf nachlassenden Hochdruckeinfluss. Am Montag vollzieht sich dann ein deutlicher Wandel: Die Temperaturen verharren bei 20 Grad, die Bewölkung steigt auf 76 Prozent, und die Sonne zeigt sich gar nicht mehr. Der Luftdruck sinkt weiter auf 1014 Hektopascal, der Taupunkt steigt auf 13 Grad, was auf zunehmende Feuchte hindeutet. Ein Tief nähert sich allmählich, der Wind flaut dabei auf Werte von nur noch 6 km/h ab.
Sonnencreme einpacken, leichte Jacke nicht vergessen
Wer das Wochenende im Freien verbringen möchte, findet nahezu ideale Bedingungen vor — sollte jedoch einige Dinge beachten. Bei bis zu 28 Grad am Samstag und 32 Grad am Sonntag sowie mehr als 11 Stunden direkter Sonneneinstrahlung ist Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor unverzichtbar. Für Ausflüge, Sport im Freien oder Gartenpartys sind Freitag und Samstag besonders empfehlenswert. Die Böen von bis zu 30 km/h über das gesamte Wochenende sind zwar kein Grund zur Sorge, können aber bei leichten Sonnenschirmen oder Pavillons lästig werden — besser gut verankern. Da die Nächte mit 9 bis 12 Grad noch recht frisch ausfallen, empfiehlt sich abends eine leichte Jacke oder ein Pullover. Der Montag sollte für wetterempfindliche Aktivitäten gemieden werden, denn mit dicker Wolkendecke und sinkendem Luftdruck trübt sich das Bild merklich ein.
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