Der Mittwoch präsentiert sich in Deutschland von seiner unfreundlichsten Herbstseite: Dichte Wolken bedecken den Himmel zu durchschnittlich 96 Prozent, die Temperaturen klettern lediglich auf 7 bis 11 Grad, und kein einziger Sonnenstrahl schafft es durch die geschlossene Wolkendecke. Regen fällt mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 77 Prozent, insgesamt sind 8,6 mm Niederschlag zu erwarten — das ist für einen Herbsttag eine spürbare Menge. Der Wind weht mäßig mit bis zu 14 km/h, in Böen können es 24 km/h werden. Die Luftfeuchte liegt bei feuchten 91 Prozent, der Luftdruck bei 1010 hPa — ein Wert, der auf eine schwache Tiefdrucklage hindeutet. Da der Taupunkt mit 7,3 Grad nahezu identisch mit der Tiefsttemperatur ist, bleibt die Luft den ganzen Tag gesättigt und fühlt sich klamm an.
Donnerstag bringt Auflockerungen und Windschub
Am Donnerstag bessert sich die Lage zumindest ein wenig: Die Temperaturen bleiben mit 7 bis 11 Grad auf demselben Niveau, doch der Regen zieht sich zurück. Mit einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von maximal 41 Prozent und nur 0,3 mm bleibt es überwiegend trocken. Immerhin 2,4 Stunden Sonne lockern das trübe Bild auf — ein merklicher Kontrast zum völlig sonnenlosen Mittwoch. Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 88 Prozent zurück. Dafür frischt der Wind deutlich auf: bis zu 22 km/h sind möglich, Böen erreichen 39 km/h. Der Luftdruck steigt spürbar auf 1017 hPa, und die Sichtweite klettert auf beachtliche 29 km — beides Zeichen dafür, dass sich die Luft nach dem Regen merklich auffrischt und stabilisiert.
Wochenende grau und windig, Druck fällt wieder
Freitag und Samstag halten das typisch herbstliche Muster aufrecht, ohne dass sich eine klare Beruhigung abzeichnet. Am Freitag bleiben die Temperaturen mit 8 bis 11 Grad nahezu unverändert, die Wolkendecke schließt sich wieder auf 96 Prozent, und nur 1,2 Sonnenstunden sind drin. Trotz geringer Regenwahrscheinlichkeit von 41 Prozent können immerhin 2,2 mm fallen. Der Wind weht mit bis zu 22 km/h, die Böen erreichen dabei 41 km/h — der stärkste Windspitzenwert im gesamten Viertageszeitraum. Der Luftdruck gibt auf 1012 hPa nach. Am Samstag zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Temperatur verharrt bei 11 Grad, die Bewölkung erreicht mit 98 Prozent ihren Höchstwert, kein Sonnenstrahl dringt durch. Der Luftdruck fällt weiter auf 1006 hPa, was auf eine erneute Annäherung von Tiefdruck hindeutet. Böen bis 39 km/h sind möglich, der Niederschlag bleibt mit 0,2 mm aber gering.
Regenschirm und feste Jacke gehören heute mit
Für diesen Mittwoch führt kein Weg am Regenschirm vorbei: Bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 77 Prozent und fast 9 mm Niederschlag ist Nasswerden ohne Schutz garantiert. Wasserdichte Schuhe und eine winddichte, wärmende Jacke sind bei 7 Grad Tiefsttemperatur und der hohen Luftfeuchte keine Option, sondern Pflicht — die Kälte fühlt sich unter diesen Bedingungen deutlich intensiver an als das Thermometer vermuten lässt. Wer für den Donnerstag oder Freitag Outdoor-Aktivitäten plant, sollte die auffrischenden Böen von bis zu 39 respektive 41 km/h einkalkulieren: Radfahren oder Wanderungen in exponierten Lagen werden dann anstrengend. Ein Freilichttermin lässt sich am Donnerstagmittag am ehesten unterbringen, wenn die Sonne für ein paar Stunden herauskommt.
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