Der Dienstag präsentiert sich in Deutschland von seiner ruhigen, herbstlich milden Seite. Die Temperaturen steigen von morgendlichen 8 Grad auf angenehme 15 Grad am Nachmittag, bei einem stabilen Luftdruck von 1018 hPa und trockenem Wetter — Niederschlag ist mit einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von nur 16 Prozent kaum ein Thema. Der Wind weht mit bis zu 13 km/h, in Böen sind vereinzelt 24 km/h möglich, bleibt aber angenehm zahm. Zu rund 75 Prozent bedeckt zeigt sich der Himmel von einer geschlossenen Wolkendecke, die sich zwischendurch aber für immerhin 4,3 Stunden Sonnenschein öffnet. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit einem Taupunkt von 7,4 Grad auf moderatem Niveau, die Fernsicht reicht mit durchschnittlich 53 Kilometern weit — insgesamt ein typisch ruhiger Herbsttag ohne nennenswerte Überraschungen.
Mittwoch bringt Kälte und Nebel
Am Mittwoch dreht das Wetter spürbar kühler: Die Temperaturen fallen gegenüber heute deutlich zurück und erreichen nur noch 4 bis 13 Grad. Mit einer Niederschlagsmenge von 1,5 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 48 Prozent bleibt der Tag zwar überwiegend trocken, vereinzelte Schauer sind aber nicht ausgeschlossen. Der Wind hält sich mit bis zu 13 km/h und Böen bis 22 km/h in ähnlichen Grenzen wie heute, die Bewölkung steigt leicht auf durchschnittlich 77 Prozent, während die Sonnenscheindauer auf 3 Stunden zurückgeht. Auffällig ist der starke Rückgang der Sichtweite auf im Schnitt nur noch 26 Kilometer — ein Hinweis auf aufkommende Dunst- oder Nebelfelder, begünstigt durch den nun auf 1025 hPa gestiegenen Luftdruck und den Taupunkt von 7,3 Grad.
Hochdruck bringt Nebel statt Sonne
Donnerstag und Freitag stehen ganz im Zeichen einer kräftigen Hochdrucklage: Der Luftdruck klettert auf 1030 hPa und verharrt dort stabil. Am Donnerstag liegen die Temperaturen zwischen 4 und 11 Grad, der Wind lässt mit maximal 7 km/h und Böen bis 15 km/h deutlich nach, und die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf vernachlässigbare 7 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Doch das Hochdruckgebiet zeigt seine Schattenseite: Die Sichtweite fällt auf durchschnittlich 14 Kilometer, am Freitag sogar auf nur noch 9 Kilometer — dichter Nebel wird dann zur dominanten Erscheinung. Der Freitag bringt mit 5 Grad tagsüber kaum Erwärmung, keinerlei Sonnenschein bei 74 Prozent Bewölkung und einem Taupunkt von 5,2 Grad Bedingungen, wie sie für eine klassische Herbstinversion typisch sind. Wer auf Sonne gehofft hat, wird von der Hochdruckwetterlage dieser Tage enttäuscht.
Jacke und Nebellampe nicht vergessen
Für den heutigen Dienstag reicht eine mittelschwere Herbstjacke vollkommen aus — bei 15 Grad und kaum Regenrisiko lässt es sich auch gut im Freien aktiv sein, etwa für einen ausgedehnten Spaziergang oder eine Radtour. Ab Mittwoch sollte man jedoch eine wärmere Schicht einplanen, denn die morgendlichen 4 Grad erfordern Handschuhe und eine Mütze. Einen Regenschirm darf man am Mittwoch ruhig einpacken, auch wenn die Wahrscheinlichkeit unter der 50-Prozent-Schwelle bleibt. Wer in den nächsten Tagen Auto fährt, sollte spätestens ab Donnerstag besondere Vorsicht walten lassen: Die rapide sinkende Sichtweite auf unter 10 Kilometer am Freitag erfordert angepasstes Tempo und eingeschaltetes Abblendlicht — der Nebel dieser Hochdrucklage ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern ein treuer Begleiter bis ins Wochenende.
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