Das Wetter in Deutschland: Heute trüb und kühl, das Wochenende bringt Sommerwärme bis 29 Grad

Der Donnerstag präsentiert sich in Deutschland von seiner eher verhangenen Seite: Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 78 Prozent und lediglich 3,4 Stunden Sonnenschein bleibt es den ganzen Tag über grau und kühl. Die Temperaturen klettern von morgendlichen 12 Grad auf maximal 19 Grad — für Ende Juli ein merklich unterdurchschnittlicher Wert. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von höchstens 6 Prozent und einer Niederschlagsmenge von nur 0,6 mm weitgehend ausgespart, die Luft fühlt sich jedoch mit einer durchschnittlichen Luftfeuchte von 72 Prozent spürbar feucht an. Der Wind weht mit bis zu 19 km/h und kann in Böen auf 36 km/h anziehen — kein Sturm, aber genug, um die kühle Luft deutlich zu spüren. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1019 hPa, was die ruhige, wenn auch trübe Wetterlage unterstreicht.

Freitag bringt Sonne und milde 23 Grad

Der Freitag markiert eine klare Trendwende: Die Wolken ziehen sich zurück, die Bewölkung sinkt auf durchschnittlich 40 Prozent, und die Sonne scheint beeindruckende 11,7 Stunden — ein deutlicher Sprung gegenüber dem heutigen Grauschleier. Die Temperaturen steigen auf bis zu 23 Grad, während die Nacht mit 7 Grad noch frisch ausfällt. Regen ist praktisch ausgeschlossen: Die Wahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Der Wind beruhigt sich merklich auf bis zu 11 km/h, Böen erreichen höchstens 24 km/h. Der Luftdruck hält sich mit 1018 hPa weiterhin auf hohem Niveau, und die Sichtweite beträgt im Tagesdurchschnitt 47 km — gute Bedingungen nach einem langen, wolkigen Donnerstag.

Samstag peilt fast 30 Grad an

Das Wochenende startet mit dem bislang schönsten Tag der Vorhersage: Am Samstag klettert das Thermometer auf bis zu 29 Grad, bei 12,3 Stunden Sonnenschein und einer mittleren Bewölkung von nur 43 Prozent. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 3 Prozent erneut kein Thema, der Wind weht sanft mit bis zu 11 km/h. Allerdings gibt der Luftdruck mit 1009 hPa bereits deutlich nach — ein erster Hinweis auf eine sich verändernde Wetterlage. Der Sonntag zeigt sich dann auffällig anders: Die Tageshöchsttemperatur stagniert den ganzen Tag bei 17 Grad, die Sonne scheint überhaupt nicht, und die Bewölkung erreicht im Mittel 50 Prozent. Der Luftdruck fällt weiter auf 1006 hPa, der Wind ist mit Böen bis 13 km/h kaum spürbar — ein ruhiger, bedeckter Abschluss des Wochenendes deutet sich an.

Leichte Jacke am Morgen, Sonnenschutz am Samstag

Für den heutigen Donnerstag empfiehlt sich eine mittelschwere Jacke, die auch gegen die frischen Böen von bis zu 36 km/h schützt — wer Rad fährt oder länger draußen ist, sollte sie nicht zuhause lassen. Zum Freitag hin darf die Garderobe leichter werden, morgens bleibt es mit 7 Grad jedoch noch kühl, sodass ein dünnes Langarmshirt für den Start in den Tag sinnvoll ist. Am Samstag ist Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor Pflicht: Bei fast 30 Grad und über zwölf Stunden Sonne ist die UV-Belastung erheblich — wer Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder einen Badetag plant, ist an diesem Tag bestens aufgehoben. Der Sonntag lädt eher zu gemütlicheren Aktivitäten drinnen ein; die konstant kühlen 17 Grad und der fehlende Sonnenschein machen ihn zum idealen Tag für einen Museumsbesuch oder ein ausgedehntes Frühstück.