Der Samstag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Herbstseite: Bei Temperaturen zwischen 7 und 11 Grad dominiert eine dichte Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 94 Prozent — die Sonne zeigt sich den ganzen Tag nicht. Trotzdem bleibt es überwiegend trocken; zwar sind bis zu 1,7 mm Niederschlag möglich und die Regenwahrscheinlichkeit erreicht zeitweise 54 Prozent, größere Schauer bleiben aber die Ausnahme. Der Wind weht mit bis zu 12 km/h, in Böen sind bis zu 27 km/h möglich — spürbar, aber nicht unangenehm. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 91 Prozent, was die feuchte Herbstluft deutlich fühlbar macht; der Taupunkt von 8,7 Grad liegt nur knapp unter der Temperatur, sodass Nebel oder Dunst nicht ausgeschlossen sind. Der Luftdruck beträgt stabile 1021 Hektopascal, die Sichtweite liegt im Mittel bei 31 Kilometern.
Sonntag bringt Nebel statt Regen
Am Sonntag ändert sich am grauen Grundcharakter wenig: Die Temperaturen liegen mit 6 bis 11 Grad minimal kühler als heute, und die Wolkendecke bleibt mit durchschnittlich 95 Prozent nahezu geschlossen. Immerhin sinkt die Regenwahrscheinlichkeit auf maximal 8 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Ein Lichtblick: Rund 0,6 Stunden Sonnenschein sind möglich — ein schmaler Silberstreif. Der Wind frischt leicht auf bis zu 15 km/h auf, Böen erreichen 28 km/h. Auffällig ist die deutlich gesunkene Sichtweite: Im Tagesmittel sind es nur noch 6 Kilometer, was auf verbreiteten Nebel oder dichten Hochnebel hindeutet — der steigende Luftdruck von nun 1026 Hektopascal und der Taupunkt von 7,7 Grad begünstigen diese klassische Hochdruckinversion.
Hochdruck setzt sich zum Wochenbeginn durch
Zum Wochenstart festigt sich die Hochdrucklage spürbar. Am Montag steigt der Luftdruck weiter auf 1029 Hektopascal, die Wolkendecke lockert auf durchschnittlich 85 Prozent auf, und immerhin 2 Stunden Sonne sind drin — der hellste Tag der Vorschau. Die Temperaturen erreichen 6 bis 12 Grad, der Wind legt auf bis zu 19 km/h zu, Böen können 33 km/h erreichen. Am Dienstag schließlich verändert sich das Bild erneut: Der Luftdruck hält sich bei 1027 Hektopascal, die Bewölkung geht auf 63 Prozent zurück, doch die Sonne bleibt aus. Dafür sinken die Temperaturen auf nur noch 5 Grad — Höchst- und Tiefstwert liegen identisch bei 5 Grad, was auf einen sehr einheitlich kalten Tag hindeutet. Der Taupunkt fällt auf 3,3 Grad, der Wind weht mit bis zu 13 km/h, Böen bis 24 km/h. Niederschlag ist an beiden Tagen ausgeschlossen.
Schirm einpacken, warm anziehen
Wer heute das Haus verlässt, sollte einen Regenschirm griffbereit haben: Die Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 54 Prozent rechtfertigt die Vorsichtsmaßnahme. Eine wetterfeste Jacke und festes Schuhwerk sind bei der hohen Luftfeuchtigkeit von 91 Prozent ebenfalls empfehlenswert. Für Sonntagsausflüge gilt: Mit Nebel und trüber Sicht von nur 6 Kilometern im Schnitt sollten Autofahrer besonders achtsam sein. Zum Wochenbeginn darf man sich über etwas mehr Licht freuen, doch der zunehmende Wind am Montag mit Böen bis 33 km/h macht eine windabweisende Jacke zur besseren Wahl als einen Schirm. Mit Blick auf den Dienstag gilt: Die 5 Grad erfordern wärmere Kleidung — Mütze und Handschuhe sollten aus dem Schrank geholt werden.
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