Das Wetter in Deutschland: Grau und kühl mit Höchsttemperaturen um 7 Grad

Der Mittwoch präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Novemberseite: Die Temperaturen klettern lediglich auf maximal 7 Grad, während das Thermometer in der Nacht auf 2 Grad sinkt. Eine dichte Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 90 Prozent lässt kaum Licht durch — die Sonne zeigt sich im Tagesdurchschnitt gerade einmal 0,7 Stunden. Regen ist dabei kein Thema, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei verschwindend geringen 4 Prozent, kein Millimeter fällt. Frischer Wind aus wechselnden Richtungen weht mit bis zu 25 km/h und bringt Böen von bis zu 43 km/h, was sich bei den kühlen Temperaturen spürbar bemerkbar macht. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 72 Prozent, der Luftdruck mit 1032 Hektopascal auf einem solide hohen Niveau — ein kräftiges Hochdruckgebiet bestimmt das Wettergeschehen. Die Sichtweite von 27 Kilometern ist für einen November-Hochdrucktag bemerkenswert gut.

Donnerstag bringt mehr Sonnenschein

Am Donnerstag ändert sich am Temperaturniveau kaum etwas: Die Werte bewegen sich zwischen 3 und 7 Grad und bleiben damit auf dem Niveau des heutigen Tages. Der entscheidende Unterschied liegt beim Licht: Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 61 Prozent zurück, und die Sonne scheint nun immerhin 3,6 Stunden — ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem grauen Mittwoch. Regen bleibt weiterhin kein Thema, die Wahrscheinlichkeit sinkt auf nur noch 2 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Der Wind schwächt sich merklich ab, er erreicht maximal 17 km/h mit Böen bis 30 km/h. Der Luftdruck verharrt mit 1031 Hektopascal auf stabilem Niveau. Allerdings trübt eine eingeschränkte Sichtweite von 12 Kilometern das Bild leicht — ein Hinweis auf erste Dunst- oder Nebelschleier, die sich in der Fläche bilden können.

Hochdruck schwächelt, Nebel breitet sich aus

Freitag und Samstag setzen den trockenen, aber zunehmend diesigen Trend fort. Am Freitag sind bei 3 bis 7 Grad noch 3,5 Sonnenstunden möglich, die Bewölkung liegt bei 67 Prozent, der Luftdruck fällt moderat auf 1028 Hektopascal. Die Sichtweite sinkt weiter auf 10 Kilometer. Am Samstag verschlechtert sich die Fernsicht dann deutlich auf nur noch 8 Kilometer — ein klares Zeichen für zunehmenden Nebel und Hochnebel, wie er typisch für absterbende Herbst-Hochdrucklagen ist. Die Temperaturen zeigen sich am Samstag komplett erstarrt: Sowohl das Minimum als auch das Maximum liegen bei 3 Grad, womit praktisch kein Tagesgang mehr vorhanden ist. Die Sonne kommt dann überhaupt nicht mehr durch, der Wind flaut auf nur noch 11 km/h mit Böen bis 19 km/h ab — ruhig, aber ungemütlich grau.

Warm anziehen, Böen im Blick behalten

Bei Höchstwerten um 7 Grad und Tiefstwerten um 2 bis 3 Grad sollte die Kleiderwahl diese Woche klar auf Wärme ausgerichtet sein: eine gefütterte Jacke, Schal und Handschuhe sind kein Luxus, sondern Notwendigkeit — vor allem heute Mittwoch, wenn Böen von bis zu 43 km/h den Windchill spürbar verschärfen. Wer im Freien unterwegs ist, sollte besonders am Nachmittag wetterfeste Kleidung wählen. Für Ausflüge mit guter Aussicht empfiehlt sich der Donnerstag: Dann ist die Fernsicht am besten und die Sonne scheint am längsten. Zum Wochenende hin lohnen Nebelausflüge oder stimmungsvolle Spaziergänge im herbstlichen Grau — Regenschutz braucht man bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal einem Prozent definitiv keinen.