Das Wetter in Deutschland: Spätsommer mit bis zu 24 Grad und zeitweise Sonne

Der Samstag zeigt sich in Deutschland von seiner durchwachsenen Seite: Bei Temperaturen zwischen 14 und 24 Grad bleibt es zwar weitgehend trocken – lediglich 0,2 mm Niederschlag sind möglich, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 26 Prozent –, doch die Wolken haben das letzte Wort. Die Bewölkung beträgt im Tagesmittel rund 80 Prozent, immerhin kämpft sich die Sonne an vielen Orten für 7,6 Stunden durch die Lücken. Der Wind weht mit bis zu 25 km/h und kann in Böen auf 44 km/h anziehen. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 68 Prozent, der Luftdruck stabil bei 1013 hPa – insgesamt eine ausgeglichene Spätsommerlage ohne besondere Extreme.

Sonntag bringt mehr Wolken, wenig Regen

Am Sonntag ändert sich das Bild nur wenig, mit einem etwas milderen Start in den Morgen: Die Temperaturen liegen zwischen 17 und 24 Grad, das Tagesmaximum bleibt damit identisch zum Samstag. Die Bewölkung geht leicht auf durchschnittlich 77 Prozent zurück, doch die Sonnenscheindauer fällt mit 5,9 Stunden spürbar geringer aus. Die Niederschlagsmenge steigt leicht auf 0,4 mm, die Regenwahrscheinlichkeit klettert auf maximal 35 Prozent – Schauer sind möglich, aber nicht wahrscheinlich. Der Wind bleibt mit bis zu 24 km/h und Böen bis 43 km/h nahezu unverändert, der Luftdruck sinkt minimal auf 1012 hPa. Die Sichtweite liegt bei durchschnittlich 55 Kilometern, etwas eingeschränkter als am Samstag.

Montag kühler, Dienstag grau und ruhig

Zum Wochenausklang und in den Dienstag hinein deutet sich eine merkliche Abkühlung an. Am Montag, dem letzten August-Tag, liegen die Temperaturen nur noch zwischen 15 und 21 Grad, und die Niederschlagsmenge steigt auf 4,3 mm bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 46 Prozent – kurze Schauer sind dann realistisch. Die Sonne schafft es noch auf 5,5 Stunden, der Wind weht mit bis zu 22 km/h und Böen bis 45 km/h. Am Dienstag, dem 1. September, fällt der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht praktisch weg: Tief- und Höchstwert liegen gleichermaßen bei 15 Grad. Die Sonne zeigt sich gar nicht, die Bewölkung sinkt auf 68 Prozent, doch kein Regen fällt. Der Luftdruck steigt auf 1016 hPa, der Wind beruhigt sich deutlich auf maximal 11 km/h mit Böen bis 20 km/h – ein grauer, stiller Septemberbeginn.

Jacke einpacken, Böen im Blick behalten

Wer an diesem Wochenende draußen aktiv sein möchte, sollte auf die wechselhafte Bewölkung und die Böen vorbereitet sein: Windstärken von bis zu 44 km/h am Samstag und 43 km/h am Sonntag können vor allem auf dem Fahrrad oder beim Wandern in exponierten Lagen spürbar werden. Eine leichte Jacke gehört in den Rucksack, denn die Morgenstunden starten mit nur 14 Grad frisch. Für den Montag empfiehlt sich angesichts von 4,3 mm möglichem Niederschlag ein kompakter Regenschirm als Begleiter. Am Dienstag reicht ein Pullover – bei 15 Grad ganztags und kaum Wind ist es kühl, aber trocken. Ein klassischer Herbstbeginn zieht ins Land.