Das Wetter in Deutschland: Grau und frisch bei 6 bis 11 Grad

Deutschland startet in einen trüben Herbstsonntag. Die Temperaturen bleiben mit 6 bis 11 Grad frisch, von Niederschlag bleibt das Land aber verschont — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 7 Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Verantwortlich dafür ist ein kräftiges Hochdruckgebiet mit 1026 Hektopascal, das trotz der dichten Wolkendecke trockene Luft über Deutschland hält. Diese Wolkendecke ist mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 95 Prozent nahezu geschlossen — die Sonne schafft es nur auf magere 0,5 Stunden. Der Wind weht mit bis zu 15 km/h, in Böen sind bis zu 30 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei hohen 89 Prozent, der Taupunkt bei 7,8 Grad — Werte, die die feuchte, herbstlich-matte Atmosphäre des Tages gut beschreiben.

Montag bringt etwas mehr Sonne

Am Montag ändert sich am Temperaturrahmen kaum etwas: Auch morgen liegen die Werte zwischen 6 und 11 Grad und damit auf identischem Niveau wie heute. Trocken bleibt es ebenfalls — die Regenwahrscheinlichkeit sinkt sogar noch leicht auf 5 Prozent. Erfreulicher ist der Blick auf die Wolken: Die Bewölkung geht im Tagesmittel auf 86 Prozent zurück, sodass die Sonne immerhin 1,7 Stunden durchscheinen kann — dreimal so viel wie heute. Der Wind zieht mit Spitzen von bis zu 19 km/h und Böen bis 32 km/h etwas an, bleibt aber im harmlosen Bereich. Der Luftdruck steigt auf 1029 Hektopascal, was die anhaltend stabile Hochdrucklage unterstreicht. Die Sichtweite liegt bei rund 11 Kilometern, der Taupunkt fällt auf 6,1 Grad — die Luft trocknet minimal ab.

Dienstag kälter, Frost in der Nacht möglich

Zur Wochenmitte hin zeigt sich der Herbst von seiner kühlen Seite. Am Dienstag sinken die Tiefstwerte auf 2 Grad, die Höchstwerte erreichen noch 9 Grad — damit liegt der Tagesgang spürbar unter dem Wochenbeginn. Der Taupunkt fällt auf 2,7 Grad, was in windstillen Lagen Bodenfrost begünstigt. Die Wolken lockern jedoch weiter auf: Bei einer mittleren Bewölkung von 66 Prozent sind 2,8 Sonnenstunden drin — der sonnigste Tag im Viertageszeitraum. Der Luftdruck gibt bis Mittwoch auf 1014 Hektopascal nach, das Hochdrucksystem verliert damit langsam an Kraft. Am Mittwoch selbst stagniert das Thermometer den ganzen Tag bei 4 Grad, die Bewölkung liegt bei 61 Prozent, Sonnenschein ist jedoch nicht zu erwarten. Niederschlag bleibt an beiden Tagen mit Wahrscheinlichkeiten von 3 bzw. 1 Prozent ein Thema, das sich kaum stellt — 0 mm Regen sind prognostiziert. Der Wind flaut am Mittwoch auf Spitzen von 9 km/h und Böen bis 17 km/h deutlich ab.

Warm anziehen, Schichten sind Pflicht

Bei Tiefstwerten von 6 Grad heute und bis zu 2 Grad am Dienstag empfiehlt sich über das gesamte Wochenende und die kommende Woche warme Kleidung im Zwiebelprinzip: Eine winddichte Außenschicht schützt vor den Böen, die morgen bis zu 32 km/h erreichen können. Wer am Dienstag die wenigen Sonnenstunden für einen Spaziergang nutzen möchte, sollte festes Schuhwerk und Handschuhe einpacken — die Temperaturen täuschen trotz Sonnenschein nicht darüber hinweg, dass der Herbst bereits kräftig zugreift. Einen Regenschirm können Sie hingegen getrost zu Hause lassen: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt an keinem der vier Tage über 7 Prozent.