Der Sonntag präsentiert sich in Deutschland als typischer Herbsttag mit wechselhaftem Charakter: Die Temperaturen liegen zwischen 7 und 13 Grad, wobei der Morgen merklich frisch startet. Trotz einer durchschnittlichen Bewölkung von 65 Prozent scheint die Sonne immerhin 5,2 Stunden — ein ordentliches Herbstpensum. Nennenswerte Niederschläge bleiben aus, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 30 Prozent, und die gemessene Niederschlagsmenge von 1,1 mm fällt kaum ins Gewicht. Aufpassen sollte man beim Wind: Böen erreichen bis zu 47 km/h, auch wenn die mittlere Windgeschwindigkeit bei 27 km/h bleibt. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 79 Prozent, der Luftdruck bei soliden 1012 hPa. Die Sichtweite von 57 Kilometern ist hervorragend, und der Taupunkt von 6 Grad signalisiert kühle, aber nicht unbehaglich feuchte Luft.
Montag bringt Windstille und Talnebel
Der Montag kühlt gegenüber dem Sonntag merklich ab — die Tiefstwerte fallen auf 5 Grad, während das Maximum mit 13 Grad gleich bleibt. Regen ist praktisch ausgeschlossen: Die Niederschlagsmenge beträgt 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 21 Prozent. Gleichzeitig beruhigt sich der Wind erheblich, er weht nur noch mit bis zu 9 km/h, Böen erreichen höchstens 19 km/h. Die Bewölkung steigt leicht auf 70 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt deutlich auf 3,1 Stunden. Auffällig ist die Sichtweite, die auf 37 Kilometer zurückgeht — ein erstes Anzeichen dafür, dass sich in der zunehmend ruhigen Hochdrucklage (1022 hPa) Dunst und Nebel bilden können. Der Taupunkt von 6 Grad unterstreicht diesen Trend.
Hochdruck etabliert sich, Nebel nimmt zu
Dienstag und Mittwoch stehen ganz im Zeichen einer sich festigenden Hochdrucklage. Am Dienstag klettert der Luftdruck weiter auf 1026 hPa, bleibt auf diesem Niveau und sorgt für ruhiges, aber trübes Wetter. Die Temperaturen zeigen dabei einen großen Tagesgang: Am Dienstag sind morgens frostige 2 Grad möglich, das Maximum erreicht 13 Grad — ein Unterschied von elf Grad. Die Sonnenscheindauer ist mit 2,7 Stunden bescheiden, die Sichtweite fällt dramatisch auf nur noch 11 Kilometer, was auf verbreiteten Hochnebel oder Bodennebel hindeutet. Am Mittwoch trübt sich das Bild weiter ein: Die Bewölkung liegt bei 84 Prozent, die Sonne zeigt sich gar nicht mehr, und die Temperaturen bewegen sich ganztägig um 12 Grad — die Hochnebeldecke hält die Wärme fest und dämpft gleichzeitig die Einstrahlung. Regen bleibt an beiden Tagen aus, die Regenwahrscheinlichkeit übersteigt 24 Prozent nicht.
Jacke, Schal — und Vorsicht vor Böen
Am Sonntag sind Böen bis 47 km/h spürbar — wer Fahrrad fährt oder längere Spaziergänge plant, sollte das einkalkulieren und windabweisende Kleidung wählen. Generell empfiehlt sich für die gesamte Woche eine robuste Herbstjacke, denn vor allem die Morgenstunden werden zunehmend kalt: Am Dienstag können die Temperaturen auf 2 Grad fallen, was nach Frost in geschützten Lagen klingt. Ein leichtes Halstuch oder ein Schal ist keine schlechte Idee. Einen Regenschirm braucht diese Woche kaum jemand — die Niederschlagswahrscheinlichkeiten liegen durchgehend weit unter 30 Prozent. Wer die Herbstsonne genießen möchte, sollte den Sonntag nutzen: Mit 5,2 Sonnenstunden ist er der klar sonnigste Tag der gesamten Vorschau.
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