Der letzte Oktober-Freitag zeigt sich in Deutschland von seiner ruhigen Seite: Ein kräftiges Hochdruckgebiet mit 1032 Hektopaskal sorgt für trockenes Wetter ohne jeden Niederschlag — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal einem Prozent. Die Temperaturen erreichen tagsüber bis zu 11 Grad, während es morgens mit rund 5 Grad frisch bleibt. Obwohl die Bewölkung im Tagesmittel bei 84 Prozent liegt, kämpft sich die Sonne immerhin 5,4 Stunden durch die Wolkenlücken — für Ende Oktober ein respektabler Wert. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, in Böen sind bis zu 27 km/h möglich, bleibt also moderat. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 92 Prozent und einem Taupunkt von 6,6 Grad — der dem aktuellen Temperaturniveau sehr nahe kommt — auffällig hoch, was die herbstliche Frische spürbar macht und stellenweise Nebel oder dunstiges Wetter begünstigt.
Samstag bringt trüben Hochnebel
Der Samstag, und damit Halloween, fällt merklich kühler und grauer aus als der Freitag. Die Temperaturen klettern nur noch auf maximal 9 Grad, bei einem Tiefstwert von 5 Grad. Noch gravierender ist der Rückgang bei der Sonne: Statt 5,4 Stunden sind lediglich 0,8 Stunden Sonnenschein zu erwarten, die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 88 Prozent. Der Wind beruhigt sich deutlich auf bis zu 7 km/h, Böen erreichen höchstens 15 km/h. Trocken bleibt es auch am Samstag, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 13 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1033 Hektopaskal, die Sichtweite sinkt jedoch auf 10 Kilometer — der herbstliche Dunst verdichtet sich spürbar.
Allerheiligen bleibt grau und frostig
Am Sonntag, dem 1. November und Allerheiligen, setzt sich die trübe Hochdrucklage fort. Die Temperaturen gehen weiter zurück: Mit 3 bis 9 Grad muss man sich auf einen der kälteren Tage des Wochenendes einstellen, in der Nacht nähern sich die Werte dem Gefrierpunkt. Die Bewölkung erreicht im Schnitt 90 Prozent, dennoch sind immerhin 1,7 Stunden Sonnenschein möglich. Am Montag, dem 2. November, spitzt sich die Situation weiter zu: Die Temperaturen stagnieren den ganzen Tag bei gerade einmal 3 Grad, ein Temperaturanstieg bleibt vollständig aus. Mit einer Bewölkung von 91 Prozent und null Sonnenstunden versinkt der Tag im dichten Grau. Der Luftdruck hält sich beharrlich bei 1033 Hektopaskal, Niederschlag ist weiterhin nicht in Sicht — die Hochdruckwetterlage bleibt stabil, aber die Kälte und der Nebel setzen sich zunehmend fest.
Warm einpacken, Nebel im Blick behalten
Bei Tiefstwerten um 3 bis 5 Grad empfiehlt sich über das gesamte Wochenende eine wintertaugliche Kleidung: Mütze, Schal und eine wärmende Jacke sind keine Übertreibung. Da die hohe Luftfeuchtigkeit von rund 92 Prozent und der niedrige Taupunkt Nebel und Dunst begünstigen, sollten Autofahrer besonders morgens erhöhte Vorsicht walten lassen und genügend Abstand halten — die Sichtweiten können örtlich deutlich unter die gemeldeten 10 bis 17 Kilometer sinken. Wer Allerheiligen für einen Friedhofsbesuch nutzt, ist mit festen, wasserdichten Schuhen und wärmenden Lagen gut beraten. Ein Regenschirm ist angesichts der geringen Niederschlagswahrscheinlichkeiten nicht zwingend nötig, schadet aber nicht als Reserve.
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