380 Temposünder bei europaweiter Verkehrsaktion in Bochum, Herne und Witten erwischt

Kontrollstelle

Rund 380 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs – das ist die Bilanz der Polizei Bochum zur „ROADPOL Operation Speed Week“, die vom 13. bis 19. April überregional stattfand. Die europaweite Verkehrsaktion konzentrierte sich besonders auf überhöhte Geschwindigkeit als eine der wesentlichen Hauptunfallursachen im Straßenverkehr.

Einsatzkräfte der Direktion Verkehr kontrollierten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei an mehreren Stellen in Bochum, Herne und Witten den Verkehr. Ein besonders drastischer Fall ereignete sich in Bochum: Ein Fahrzeugführer wurde bei erlaubten 70 km/h mit 120 km/h gemessen – nach Abzug der Toleranz fast 40 km/h zu schnell.

Polizeipräsidentin Christine Frücht überzeugte sich während der Aktionswoche persönlich an verschiedenen Kontrollstellen von der Arbeit der eingesetzten Beamten. „Auf unserem Weg zur Vision Zero – also dem Bestreben, keine Verkehrstoten mehr zu beklagen – müssen wir, auch insbesondere bei der Hauptunfallursache Geschwindigkeit, entschlossen denen entgegentreten, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten“, erklärte Frücht.

Neben den Geschwindigkeitsverstößen stellten die Beamten weitere 123 Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Darunter waren Fehler beim Abbiegen, die Benutzung des Mobiltelefons während der Fahrt oder allgemeine Gurtverstöße. Die Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Bochum betont: „Unser Erfolg ist eigentlich, keinen Erfolg zu haben.“

Frücht zog ein weiteres Fazit: „Verkehrssicherheitsarbeit ist entscheidend, um Leben auf den Straßen in Bochum, Herne und Witten zu schützen.“ Die Polizei wird auch weiterhin unangekündigte Geschwindigkeitskontrollen durchführen, um den Straßenverkehr noch sicherer zu gestalten.