Die Bundespolizei hat am Dienstagabend an der deutsch-niederländischen Grenze einen 47-jährigen Polen verhaftet, gegen den gleich zwei Haftbefehle vorlagen. Der Mann muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von insgesamt 200 Tagen absitzen, da er die fälligen Geldstrafen nicht begleichen konnte.
Die Verhaftung ereignete sich gegen 21:30 Uhr auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30. Der 47-Jährige kam als Mitfahrer mit einem Auto aus den Niederlanden und wurde im Zuge der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen angehalten und kontrolliert.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass der Mann gleich mit zwei Haftbefehlen von der Justiz gesucht wird. Der erste Haftbefehl resultierte aus einer Verurteilung wegen Fahren ohne Führerschein, Trunkenheit im Straßenverkehr, fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Hier musste er eine Strafe von 5.500 Euro zahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 110 Tagen verbüßen.
Im zweiten Fall wird ihm Diebstahl mit einer Waffe zur Last gelegt. Aus dieser Verurteilung musste er noch eine Geldstrafe von 3.150 Euro zahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen absitzen. Die Bundespolizisten verhafteten den Mann und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.